ALTERNATIVE FINANZIERUNGSFORMEN
FÜR UNTERNEHMER UND INVESTOREN
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Frank­furt am Main — Halder hat im Rahmen eines Manage­ment Buy-Outs die Mehr­heit an der Anker Kassen­sys­teme GmbH in Biele­feld übernommen. Die Geschäftsleitung betei­ligt sich an der Trans­ak­tion und wird Mitge­sell­schaf­ter. Das Tradi­ti­ons­un­ter­neh­men wurde im Jahr 1876 gegründet und ist seit­her ein sich durch Qualität, Sicher­heit, Flexibilität und Inno­va­ti­ons­kraft auszeich­nen­der Anbie­ter von Hard­ware und Lösungen für den Point-of-Sale.

Das Produkt-Port­fo­lio des Unter­neh­mens umfasst insbe­son­dere Geld­kas­set­ten aber auch Geld­schub­la­den und Poles. Mit über 600,000 instal­lier­ten Geld­kas­set­ten ist Anker der Marktführer für Geld­kas­set­ten in der DACH Region. Das Unter­neh­men unterstützt Kunden aus den Bran­chen Einzel­han­del, Droge­rie, Gastro­no­mie, Bäckereien, Tank­stel­len und Gesund­heit sowohl mit Stan­dard als auch mit indi­vi­du­ell ange­fer­tig­ten Lösungen.

Das tradi­ti­ons­rei­che Unter­neh­men erzielte zuletzt einen Jahres­um­satz von 13 Millio­nen Euro und beschäftigt 70 Mitar­bei­ter. Wachs­tums­po­ten­tial entsteht aus der weiter­hin stei­gen­den Nach­frage nach POS Produk­ten wie Geld­kas­set­ten, Geld­schub­la­den und Poles vor allem im Einzel­han­del. Um von den wech­seln­den Anfor­de­run­gen und Trends im Kassen­be­reich zu profi­tie­ren, erwei­tert Anker sein Produkt­sor­ti­ment und entwi­ckelt sich zu einem Full-Service- Anbie­ter für den Point-of-Sale. Darüber hinaus soll die Marktpräsenz in Europa ausge­baut werden, insbe­son­dere in Polen, Frank­reich, Italien, Spanien und den Nordics.

„Mit Halder haben wir einen sehr erfah­re­nen und unter­neh­me­ri­schen Part­ner an unse­rer Seite, der die Weiter­ent­wick­lung und das nach­hal­tige Wachs­tum von Anker erfolg­reich beglei­ten wird. Wir bedan­ken uns beim Anker Team für die außer­or­dent­li­che Leis­tung der letz­ten Jahre, die maßgeb­lich zur erfolg­rei­chen Trans­ak­tion beigetra­gen hat, und freuen uns auf die weitere Entwick­lung von Anker zusam­men mit Halder und unse­rem Team“, so Dr. Fabian Schühle, Geschäftsführer Anker Kassen­sys­teme GmbH. Mathias Fackel­meyer (Foto), Mana­ging Part­ner bei Halder: „Die Entwick­lung der letz­ten Jahre und insbe­son­dere das erfolg­rei­che Geschäftsmodel nebst dem sehr enga­gier­ten und moti­vier­ten Manage­ment haben den Ausschlag für unser Enga­ge­ment gege­ben. Halder freut sich den einge­schla­ge­nen Wachs­tums­kurs durch unse­ren Beitrag auch künftig fort­set­zen zu können.“ Der Erwerb von Anker ist die vierte Inves­ti­tion des Halder Teams im Jahr 2019.

Bera­ter Halder: McDer­mott Will & Emery, München
Dr. Tobias Kopp­mann, Dr. Cars­ten Böhm (beide Private Equity), Dr. Oliver Hahn­elt (Corpo­rate Finance, Frank­furt), Nina Siewert (Steu­er­recht, Frank­furt), Stef­fen Woitz (Gewerb­li­cher Rechts­schutz), Dr. Thomas Gennert (Arbeits­recht, Düssel­dorf), Dr. Nadine Hartung (Coun­sel, Private Equity), Marcus Fischer (Coun­sel, Steu­er­recht, Frank­furt), Niko­las Kout­sós (Coun­sel, Corpo­rate Finance, Frank­furt); Asso­cia­tes: Bene­dikt Gloß­ner, Frank Weiß (beide Gesell­schafts­recht), Daniel Reich, Dr. Richard Gräbe­ner (beide Gewerb­li­cher Rechts­schutz), Colin Winter­berg (Arbeits­recht, Düssel­dorf), Dr. Heiner Feld­haus (Immo­bi­li­en­recht, Düsseldorf).

Über Halder
Halder betei­ligt sich an etablier­ten Unter­neh­men aus dem Mittel­stand: Firmen mit einer Umsatz­größe bis zu € 400 Mio. und posi­ti­ver Ertrags­lage. Halder über­nimmt in der Regel die Kapi­tal­mehr­heit, meist im Rahmen eines Manage­ment Buy-Outs. Man kann in vielen Bran­chen erfolg­reich sein — entschei­dend ist eine starke Posi­tion im Wett­be­werb. Markt­füh­rer und domi­nante Nischen­an­bie­ter haben erfah­rungs­ge­mäß kompe­ten­tes Manage­ment, nach­hal­tige Vorteile gegen­über der Konkur­renz und ihre Kenn­zah­len für vergan­gene Jahre bele­gen eine posi­tive Entwick­lung. Die Beach­tung dieser Krite­rien ist die beste Voraus­set­zung dafür, dass MBO-Mana­ger und Halder ihr gemein­sa­mes Ziel errei­chen: eine lang­fris­tige Wert­stei­ge­rung des Unternehmens.

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Hamburg/ Berlin — Flick Gocke Schaum­burg hat den Private Equity-Inves­tor Lind­say Gold­berg beim Verkauf der VDM Metals Holding GmbH an Acerinox, S.A. bera­ten. Der Voll­zug der Trans­ak­tion steht noch unter dem übli­chen Vorbe­halt der kartell­recht­li­chen Genehmigung.

VDM Metals stellt mit mehr als 1.900 Mitar­bei­tern Nickel und Nickel­le­gie­run­gen, Kobalt, Zirko­nium und Spezial-Edel­stahl sowie Halb­fer­tig­erzeug­nisse aus Alumi­nium und Kupfer her. Im Geschäfts­jahr 2018/2019 erzielte das Unter­neh­men ein Umsatz­vo­lu­men von 1,1 Milli­ar­den Euro und verkaufte 43.000 Tonnen an Halb­fer­tig-Erzeug­nis­sen und Metal­len. Das Unter­neh­men mit Sitz in Werdohl gehörte bis zum Verkauf an Lind­say Gold­berg im Jahr 2015 zur Edel­stahl­sparte von Thyssenkrupp.

Die börsen­no­tierte Acerinox, S.A. ist eines der welt­weit führen­den Stahl­un­ter­neh­men. Im Jahr 2018 produ­zierte Acerinox, S.A. mit seinen rund 6.700 Mitar­bei­tern ein Produk­ti­ons­vo­lu­men von mehr als 2,4 Millio­nen Tonnen Stahl und erzielte bei Umsatz­er­lö­sen von mehr als 5 Milli­ar­den Euro ein EBITDA von 480 Millio­nen Euro.

Lind­say Gold­berg ist ein ameri­ka­ni­scher Private-Equity-Fond mit rund 13 Milli­ar­den US-Dollar Fonds-Volu­men, der sich auf Part­ner­schaf­ten mit Family Offices, Grün­dern und Manage­ment­teams konzen­triert, die ihr Geschäft aktiv ausbauen wollen. Lind­say Gold­berg wird in Europa von der Lind­say Gold­berg Vogel GmbH, Düssel­dorf, vertreten.

Bera­ter Lind­say Gold­berg: Flick Gocke Schaum­burg (Hamburg)
Dr. Fred Wendt, Chris­tian Zimmer­mann (beide Feder­füh­rung), Dr. Yorck Frese (alle Corporate/ M&A); Dr. Chris­tian Pitzal (Steu­er­recht); Dr. Tobias Nießen, Dr. Andreas Wirtz (beide Arbeits­recht, Bonn); Dr. Michael Wies­b­rock, Dr. Phil­ipp Schweit­zer (beide Real Estate, Frankfurt)

Über Flick Gocke Schaumburg
Flick Gocke Schaum­burg berät mit mehr als 320 Berufs­trä­gern von den Stand­or­ten Berlin, Bonn, Düssel­dorf, Frank­furt, Hamburg, München, Stutt­gart und Zürich aus Konzerne und Fami­li­en­un­ter­neh­men, Private Clients, NPO und die Öffent­li­che Hand im Steu­er­recht, Gesell­schafts- und Wirt­schafts­recht sowie in der Wirt­schafts­prü­fung und Unternehmensbewertung.

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München — Das Münche­ner FinTech-Unter­neh­men IDnow (www.idnow.io) schließt eine neue Finan­zie­rungs­runde in Höhe von USD 40 Millio­nen ab. Das neue Kapi­tal stammt vom ameri­ka­ni­schen Private Equity-Inves­tor Corsair Capi­tal. Bera­ten wurde IDnow erneut von P+P  Pöllath + Partners.

IDnow bietet eine Iden­tity-Veri­fi­ca­tion-as-a-Service-Platt­form, über die die Iden­ti­tät von Milli­ar­den Menschen welt­weit einfach, schnell und sicher über­prüft werden kann. Damit können Unter­neh­men mit einem hohen Sicher­heits­stan­dard Kunden­in­ter­ak­tio­nen online abwi­ckeln. Zu den über 250 Kunden gehö­ren Unter­neh­men wie BNP Pari­bas, die sola­ris­Bank oder N26. Das Unter­neh­men wurde 2014 von Dennis von Feren­czy, Sebas­tian Bärhold, Armin Bauer und Felix Haas gegrün­det (von rechts, Foto: IDnow).

Corsair Capi­tal ist einer der führen­den Inves­to­ren im Finanz- und Unter­neh­mens­dienst­leis­tungs­sek­tor mit einem Schwer­punkt auf die Berei­che Tech­no­lo­gie und Finanzdienstleistungen.

P+P‑Partner Chris­tian Tönies, LL.M. Eur. (Part­ner, Feder­füh­rung, M&A/Venture Capi­tal, München/Berlin) hat die Grün­der von IDnow im Rahmen der neuen Finan­zie­rungs­runde recht­lich bera­ten. P+P hatte IDnow bereits im Mai 2018 im Rahmen der letz­ten Finan­zie­rungs­runde bera­ten und beglei­tet die Grün­der bereits seit vielen Jahren.

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Köln — Rödl & Part­ner hat das Sieg­bur­ger Bera­tungs­haus OSB Kran­ken­haus-Manage­ment­be­ra­tung GmbH zum 1.11.2019 übernommen. Mit der Übernahme verfolgt Rödl & Part­ner konse­quent seine Digi­tale Agenda und erwei- tert das Bera­tungs­port­fo­lio im Bereich des Gesund­heits­we­sens um smarte digi­tale Lösungen zur Verbin­dung von Medi­zin und Ökonomie.

Die Übernahme des Sieg­bur­ger Unter­neh­mens geschieht auch im Vorgriff auf eine der größten Heraus­for­de­run­gen für die Kran­ken­haus­land­schaft, das künftige Pfle­ge­bud­get 2020. Paral­lel dazu wird eine Zukunfts­si­che­rungs-Offen­sive für Krankenhäuser gestar­tet. Die smar­ten Lösungen für Kran­ken­haus­be­trei­ber beinhal­ten beispiels­weise Ange­bote zur Klärung des notwen­di­gen leis­tungs­ad­ap­tier­ten und effi­zi­en­ten Perso­nal­ein­sat­zes oder auch für den Aufbau von Prozes­steue­run­gen und effek­ti­ven leis­tungs­ad­ap­tier­ten Personal-Entwicklungsstrategien.

„Wir freuen uns sehr über die Inte­gra­tion der OSB Kran­ken­haus-Manage­ment­be­ra­tung GmbH. Durch ihre Verbin­dung medi­zi­ni­schen Fach­wis­sens mit digi­ta­ler Kompe­tenz ist sie eine perfekte Ergänzung unse­res Ange­bots,“ kommen­tiert Part­ner Bernd Vogel, Leiter des Unter­neh­mens­be­reichs Gesund­heits- und Sozi­al­wirt­schaft, die Übernahme.

Tim Schil­ling, Sohn des Firmengründers Dr. Hagen Schil­ling, ergänzt: „Wir haben unser Herz­blut und ganze Ener­gie in das Produkt­port­fo­lio gesteckt und wir freuen uns darauf, unsere Ideen und vorhan­de­nen Tools mit einem star­ken Unter­neh­men wie Rödl & Part­ner im Rücken weiter entwi­ckeln zu können“.

Über OSB Kran­ken­haus-Manage­ment­be­ra­tung GmbH
Die Firma OSB Kran­ken­haus­ma­nage­ment­be­ra­tung GmbH wurde vor über 20 Jahren durch Dr. med. Hagen Schil­ling gegründet. Das Unter­neh­men zeich­net sich durch eine einzig­ar­tige Kombi­na­tion aus medi­zi­ni­schen Fach­kennt­nis­sen, betriebs­wirt­schaft­li­cher Exper­tise und hoher digi­ta­ler Affinität aus. Dadurch hat sich OSB einen Namen als Premi­um­be­ra­ter im Bereich der Kran­ken­haus-Struk­tur­be­ra­tung gemacht und zeich­net sich vor allem durch smarte digi­tale Lösungen im Bench­mar­king für Krankenhäuser aus. Neben Dr. Schil­ling haben in den vergan­ge­nen Jahren auch seine Söhne Tim und Jan Schil­ling als Medizinökonomen die Geschi­cke des Unter­neh­mens maßgeb­lich mitbe­stimmt. Inno­va­tive selbst­ent­wi­ckelte IT-Lösungen vereint mit tief­rei­chen­den Einbli­cken in das Herz des Kran­ken­haus-Alltags schaf­fen ein einzig­ar­ti­ges Know- how.

Über Rödl & Partner
Der agile Kümmerer für mittelständisch geprägte Weltmarktführer. Als Rechtsanwälte, Steu­er­be­ra­ter, Unter­neh­mens- und IT-Bera­ter und Wirtschaftsprüfer sind wir an 111 eige­nen Stand­or­ten in 50 Ländern vertre­ten. Unsere Mandan­ten vertrauen welt­weit unse­ren 4.900 Kolle­gin­nen und Kollegen.

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Frank­furt a. Main — Fina­tem erwirbt die Food & Service Gruppe, Verkäu­fer ist die Private Equity-Gesell­schaft Stead­fast Capi­tal.  Shear­man & Ster­ling hat die NATIONAL-BANK AG bei der Finan­zie­rung des Erwerbs der Food & Service Gruppe durch Fina­tem bera­ten. Das aktu­elle Manage­ment bleibt dem Unter­neh­men erhal­ten und möchte gemein­sam mit Fina­tem die Buy and Build-Stra­te­gie erfolg­reich fort­set­zen. Über die Details der Trans­ak­tion haben die Parteien Still­schwei­gen vereinbart.

Die Food & Service Gruppe ist ein führen­der Lebens­mit­tel-Zustell­groß­händ­ler für Groß­ver­brau­cher und Groß­han­del und wurde 1960 als Fami­li­en­be­trieb gegrün­det. Als Sorti­ments-Zustell­groß­händ­ler mit Firmen­sitz in Mülheim an der Ruhr hat sich das Unter­neh­men auf die just-in-time-Belie­fe­rung von Fast-Food- und Gastro­no­mie­be­trie­ben mit Schwer­punkt auf Nord­rhein-West­fa­len spezia­li­siert. Neben eigen­pro­du­zier­ten, mehr­fach ausge­zeich­ne­ten Fleisch- und Wurst­wa­ren wird das Produkt-Port­fo­lio durch den Zukauf von Komple­men­tär-Produk­ten aus dem Imbiss- und Gastro­no­mie­be­reich ergänzt und umfasst derzeit ca. 4.000 Artikel.

Die NATIONAL-BANK AG ist eine der bundes­weit führen­den konzern­freien Regio­nal­ban­ken für anspruchs­volle Privat- und Firmen­kun­den sowie mittel­stän­di­sche insti­tu­tio­nelle Investoren.

Zum Shear­man & Ster­ling Team unter der Feder­füh­rung des Part­ners Dr. Matthias Weis­sin­ger (Germany-Finance) gehör­ten Asso­ciate Sven Opper­mann (Germany-Finance/M&A) und Tran­sac­tion Specia­list Deniz Alkanli (Germany-Finance).

Über Shear­man & Sterling
Shear­man & Ster­ling ist eine inter­na­tio­nale Anwalts­so­zie­tät mit 23 Büros in 13 Ländern und etwa 850 Anwäl­ten. In Deutsch­land ist Shear­man & Ster­ling am Stand­ort Frank­furt vertre­ten. Die Kanz­lei ist einer der inter­na­tio­na­len Markt­füh­rer bei der Beglei­tung komple­xer grenz­über­schrei­ten­der Trans­ak­tio­nen. Welt­weit berät Shear­man & Ster­ling vor allem inter­na­tio­nale Konzerne und große natio­nale Unter­neh­men, Finanz­in­sti­tute sowie große mittel­stän­di­sche Unter­neh­men. Mehr Infor­ma­tio­nen finden Sie unter www.shearman.com.

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München — ARQIS hat die SkyFive GmbH bei der Über­nahme der wesent­li­chen Vermö­gens­werte des Air-to-Ground (A2G) Geschäfts von Nokia bera­ten. Über den Kauf­preis haben beide Parteien Still­schwei­gen vereinbart.

Die A2G-Tech­no­lo­gie von Nokia eignet sich beson­ders, um eine Breit­band-Mobil­funk­ver­bin­dung für konti­nen­ta­len Flug­ver­kehr bereit­zu­stel­len und hat erheb­li­che Tech­no­lo­gie- und Kosten­vor­teile gegen­über heute übli­chen Satel­li­ten-Kommu­ni­ka­ti­ons­lö­sun­gen. Mit den erwor­be­nen Assets wird SkyFive zum welt­weit ersten A2G-Kommunikationsspezialisten.

SkyFive über­nimmt die Verant­wor­tung für die End-to-End-Lösung, die aus Avionik‑, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons- und IT-Syste­men besteht. Nokia ist weiter­hin für den Verkauf und die Imple­men­tie­rung des Grund­net­zes – ein inte­gra­ler Bestand­teil der Lösung – an Kommu­ni­ka­ti­ons­dienst­leis­ter verant­wort­lich, basie­rend auf seiner star­ken Tech­no­lo­gie- und welt­wei­ten Liefer­fä­hig­keit. Thors­ten Robrecht, CEO von SkyFive: „Für uns ist diese Trans­ak­tion ein wich­ti­ger Schritt auf unse­rem Weg zu echten Breit­band-Verbin­dungs­diens­ten am Himmel und dient als Sprung­brett für die globale Expansion.“

Die SkyFive GmbH wurde 2019 von drei führen­den NOKIA-Mitar­bei­tern im Wege eines Manage­ment Buy Outs gegrün­det, um ein Spezi­al­un­ter­neh­men für Air-to-Ground (A2G) Lösun­gen und Dienst­leis­tun­gen aufzu­bauen. Die Mission des Unter­neh­mens ist es, einen Durch­bruch bei der Digi­ta­li­sie­rung des Flug­ver­kehrs zu ermög­li­chen und dem wach­sen­den Bedarf der Flug­ge­sell­schaf­ten an Konnek­ti­vi­tät mit einer leis­tungs­star­ken, zukunfts­si­che­ren und kosten­güns­ti­gen Lösung auf Basis von 4G- und 5G-Stan­dards gerecht zu werden.

Bera­ter SkyFive:  ARQIS Rechts­an­wälte (Düsseldorf/München)
Mauritz von Einem (Feder­füh­rung; Corporate/M&A/Steuerrecht), Prof. Dr. Chris­toph von Einem (Corpo­rate), Marcus Noth­hel­fer (IP & Commer­cial), Dr. Andrea Panzer-Heemeier, Dr. Stepha­nie Lenze (beide Arbeits­recht), Chris­tian Wege­ner (Steu­er­recht), Dr. Chris­tof Schnei­der (Corporate/M&A und Compli­ance), Elisa­beth Falte­rer (Corpo­rate); Bere­nike Gott­wald (Legal Support Specialist)

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Tel Aviv — Das israe­li­sche Start-up Hi Auto wird die welt­weit erste audio­vi­su­elle kommer­zi­elle Lösung zur hinter­grund­s­ge­räusch­freien Aufnahme des Spre­chers sowie zur Sprach­ver­bes­se­rung vorstel­len. Das Unter­neh­men hat eine Seed-Phase mit einer Inves­ti­tion in Höhe von 4,5 Millio­nen US-Dollar abge­schlos­sen, die vom israe­li­schen Auto­im­por­teur Delek Motors und dem amtie­ren­den Vorsit­zen­den von Hi Auto, Zohar Zisa­pel (Foto), ange­führt wurde.

Zu den weite­ren Inves­to­ren zähl­ten Allied Holdings (Holding des Auto­im­por­teurs Cham­pion Motors), die in Singa­pur ansäs­sige Gold­bell Group, ein führen­des Unter­neh­men im Bereich Vertrieb und Leasing von Indus­trie­fahr­zeu­gen, sowie das Unter­neh­men Plug & Play, das mit Part­nern aus der Auto­mo­bil­bran­che zusam­men­ar­bei­tet, um Inno­va­tio­nen einzuführen.

Hi Auto plant, die Mittel aus der Seed-Phase zu verwen­den, um die Entwick­lung seines ersten Produkts abzu­schlie­ßen, den Vertrieb zu star­ten und sein Team zu erweitern.

Sprach­er­ken­nungs-Platt­for­men kämp­fen aktu­ell mit dem Problem schlech­ter Erken­nungs­ra­ten in lauten Umge­bun­gen, wie etwa wenn sich Kinder auf dem Auto­rück­sitz befin­den, ein Kran­ken­wa­gen vorbei­fährt oder es stark regnet. Die audio­vi­su­elle Lösung von Hi Auto elimi­niert sämt­li­che Geräu­sche und sorgt dafür, dass die Sprach­er­ken­nungs-Platt­form unter allen Geräusch­be­din­gun­gen zuver­läs­sig funktioniert.

Die neuar­tige Lösung kann in einer Viel­zahl von Anwen­dungs­fäl­len in verschie­de­nen Berei­chen einge­setzt werden, in denen die Sprach­er­ken­nung und klar verständ­li­che Gesprä­che erfor­der­lich sind, z. B. in der Auto­mo­bil­in­dus­trie, in Kontakt­zen­tra­len, bei Video­kon­fe­ren­zen oder bei Robo­tern, die Kunden im Gast­ge­werbe bedie­nen. Derzeit konzen­triert sich Hi Auto auf den Auto­mo­bil­sek­tor und sieht die neue Tech­no­lo­gie als Lösung für das Problem der sprach­ge­stütz­ten Fahr­zeug­steue­rung vor.

Hi Auto hat seinen Sitz in Tel Aviv und wurde im Februar 2019 von CEO Roy Baha­rav, CTO Eyal Shapira und Zohar Zisa­pel, der als amtie­ren­der Vorsit­zen­der und Inves­tor des Unter­neh­mens fungiert, gegrün­det. Baha­rav ist kürz­lich nach Israel zurück­ge­kehrt, nach­dem er 12 Jahre an der West­küste der USA gelebt hatte. Dort war er in verschie­de­nen Produkt­ma­nage­ment­po­si­tio­nen in der Google-Zentrale in Moun­tain View in Kali­for­nien sowie als CEO des Unter­neh­mens SeamBI tätig, das er 2006 gegrün­det hatte. In der Vergan­gen­heit war in einer Elite-Geheim­dienst­ein­heit der israe­li­schen Vertei­di­gungs­streit­kräfte (IDF) in leiten­den Posi­tio­nen tätig, so etwa als Komman­dant einer Abtei­lung von 40 Inge­nieu­ren und tech­ni­schen Experten.

Eyal Shapira befeh­ligte eben­falls eine Abtei­lung von rund 40 Inge­nieu­ren und Fach­leu­ten in einer Elite-Tech­no­lo­gie­ein­heit der IDF, in der er diente und mit dem israe­li­schen Vertei­di­gungs­preis (Israel Defense Prize) ausge­zeich­net wurde. Nach seinem Mili­tär­dienst war Shapira als Grün­der und Verwal­ter von Start-up-Unter­neh­men sowie als Bera­ter für Unter­neh­men wie Intel und Broad­com tätig. Zohar Zisa­pel, ein bedeu­ten­der Inves­tor im Auto­mo­bil­sek­tor, ist einer der bekann­tes­ten High-Tech-Unter­neh­mer und ‑Mana­ger Isra­els. Zisa­pel hat bei der Grün­dung mitge­wirkt und ist Vorsit­zen­der eini­ger der bekann­tes­ten Auto­mo­bil-Start-ups Isra­els, darun­ter Hailo, Argus und Innoviz.

Hi Auto wird vom 7. bis 10. Januar auf der CES 2020 in Las Vegas einen Proto­typ der welt­weit ersten kommer­zi­el­len Sprach-Erken­nungs­lö­sung für Auto­fah­rer vorstel­len, die die Stimme des Fahrers von allen ande­ren Stim­men im Fahr­zeug sowie Geräu­schen in- und außer­halb des Fahr­zeugs trennt bzw. alle Hinter­grund­ge­räu­sche ausblen­det. Somit kommt erst­ma­lig eine derar­tige Lösung auf den Markt, die ein Mikro­fon, das vor dem beab­sich­tig­ten Spre­cher plat­ziert wird, mit einer Kamera kombi­niert, die seine Lippen verfolgt. Das System basiert auf einem Deep-Lear­ning-Soft­ware­pro­gramm, das auf dem Gerät instal­liert ist und Geräu­sche elimi­niert, was mit der allei­ni­gen Verwen­dung von Audio-Tech­ni­ken nicht erreicht werden kann. Das Unter­neh­men hat bereits Kontakte zu führen­den Auto­mo­bil­un­ter­neh­men geknüpft, die seine Tech­no­lo­gie voraus­sicht­lich Anfang 2020 prüfen werden.

„Ob für den Einsatz zum Kauf von Bahn­ti­ckets, zur Navi­ga­ti­ons­steue­rung oder zum Spur­wech­sel-Befehl – die Sprach­er­ken­nung entwi­ckelt sich nahezu über­all auf der Welt rapide zur belieb­tes­ten Geräte-Steue­rungs­me­thode“, sagt Roy Baha­rav, CEO und Mitbe­grün­der von Hi Auto. „Wenn die Geräte jedoch in Umge­bun­gen mit mehre­ren Spre­chern bzw. in lauten Umge­bun­gen betrie­ben werden, nimmt ihre Zuver­läs­sig­keit dras­tisch ab. Unsere audio­vi­su­elle Lösung ist in der Lage, sich auf den Spre­cher zu konzen­trie­ren und alle Hinter­grund­ge­räu­sche zu entfer­nen, sodass es sich anhört, als wäre er in einem Aufnah­me­stu­dio. Unsere Lösung wird das Erleb­nis rund um die Sprach­er­ken­nung im Auto sowie in ande­ren Umge­bun­gen für die Verbrau­cher zufrie­den­stel­len­der gestal­ten und die Einfüh­rung komple­xe­rer und sensi­ble­rer Funk­tio­nen durch Erst­aus­rüs­ter ermöglichen.“

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Köln —  Heuking Kühn Lüer Wojtek hat das Manage­ment bei dem Erwerb der NOBILIS Group GmbH, einem der renom­mier­tes­ten deut­schen Unter­neh­men für hoch­wer­tige Duft- und Parfum-Marken, beraten.

Die NOBILIS GROUP ist auf den Vertrieb von Parfum-Marken spezia­li­siert und vertreibt ein brei­tes Port­fo­lio von Brands wie Creed, Atkin­sons, Versace, Mont­blanc, Baldessa­rini, Coach, Acqua Colo­nia, Hollis­ter, Karl Lager­feld und viele andere inter­na­tio­nale Parfum-Marken mit Entwick­lungs­po­ten­zial. Es gilt als Pionier und Impuls­ge­ber der Bran­che und deckt den gesam­ten Duft­markt ab, mit einem brei­ten Ange­bot an Premium- und Luxus­mar­ken, bis hin zu Life­style-Brands. Die NOBILIS GROUP hat sich zusätz­lich als Service­part­ner unter ande­rem für Bulgari Parfums und Revlon/Elizabeth Arden etabliert. Das Unter­neh­men feierte 2018 sein 25-jähri­ges Bestehen, genießt eine exzel­lente Repu­ta­tion und hohe Aner­ken­nung in der Bran­che und konnte im letz­ten Jahr zum ersten Mal die magi­sche Grenze von 100 Millio­nen Euro Umsatz überspringen.

Ab sofort sind der bishe­rige Geschäfts­füh­rer Udo Heuser (51) und der lang­jäh­rige Finanz­chef Dr. Joachim Hense­ler (51) als gleich­be­rech­tigte geschäfts­füh­rende Gesell­schaf­ter für das Unter­neh­men verant­wort­lich. Beide sind schon lange persön­lich mit der NOBILIS GROUP verbun­den und stehen für größt­mög­li­che Konti­nui­tät. Sie über­neh­men die Gesell­schafts­an­teile von den Grün­dern Thomas C. Schnitz­ler und Detlef Rughöft, die damit die opera­tive Ebene verlas­sen und in einen neu gegrün­de­ten bera­ten­den Beirat wech­seln. Somit blei­ben ihre lang­jäh­ri­gen wert­vol­len Bran­chen­kon­takte, ihr Know-how und ihre Akqui­si­ti­ons­stärke dem Unter­neh­men lang­fris­tig erhal­ten. Über den Kauf­preis wurde Still­schwei­gen vereinbart.

Das Team von Heuking hat den Erwer­ber umfas­send von der Struk­tu­rie­rung der Trans­ak­tion über die Vertrags­do­ku­men­ta­tion bis zum Voll­zug und bei der Finan­zie­rung beraten.

Bera­terN­O­BI­LIS GROUP: Heuking Kühn Lüer Wojtek:
Dr. Oliver Bött­cher, Foto (Feder­füh­rung),
Kris­tina Schnei­der, LL.M.,
Laura Rilin­ger (alle Gesellschaftsrecht/M&A), alle Köln
Dr. Guido Hoff­mann, LL.M.,
Dr. Chris­tian Appel­baum (beide Finan­zie­rung), beide Düsseldorf
Fabian G. Gaffron (Steu­er­recht), Hamburg

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Berlin — Der Start-up-Inves­tor Rhein­gau Foun­ders befin­det sich in einem hand­fes­ten Konflikt mit seinen eige­nen Geld­ge­bern. Wie das Wirt­schafts­ma­ga­zin ‘Capi­tal’ (Ausgabe 11/2019, EVT 24. Okto­ber) berich­tet, ist einer von ihnen der Risi­ko­ka­pi­tal­ge­ber Born2Grow, den der Lidl-Grün­der Dieter Schwarz finan­ziert. Mehrere Inves­to­ren erwä­gen Klagen. Born2Grow verhan­delt zudem über einen komplet­ten Ausstieg und den Verkauf seiner Betei­li­gun­gen. Entzün­det hatte sich der Streit an Fonds­ge­büh­ren, die Rhein­gau Foun­ders von seinen Finan­ziers einforderte.

Die Grün­der des Start-up-Fonds waren 2014 durch eine frühe Inves­ti­tion beim Essens­lie­fer­dienst Lieferando zu Geld gekom­men. Sie began­nen dann, eigene Unter­neh­men aufzu­bauen, und grün­de­ten einen Inves­to­ren-Club. Zu den Mitglie­dern gehö­ren neben Born2Grow auch Unter­neh­mer wie Corne­lius Boersch oder die Mende-Fami­lie aus Karlsruhe.

Bereits vor einem Jahr kam es zum Streit, als Rhein­gau Foun­ders seinen Inves­to­ren Kosten für die Start-up-Betei­li­gun­gen in Rech­nung stellte, etwa für Steu­er­be­ra­ter und Wirt­schafts­prü­fer. Unge­wöhn­lich war, dass der Fonds Kosten auch rück­wir­kend einfor­derte — teil­weise für einen Zeit­raum von fünf Jahren. Born2Grow sollte beispiels­weise eine Vier­tel­mil­lion Euro an Gebüh­ren zahlen. Einige Inves­to­ren, mit denen ‘Capi­tal’ gespro­chen hat, weiger­ten sich zu zahlen. Die Begrün­dung: Die plötz­lich anfal­len­den Forde­run­gen seien zu hoch und teil­weise bereits verjährt.

Die Rhein­gau-Foun­ders-Part­ner Phil­ipp Hart­mann und Tobias Johann hinge­gen nennen das Verhal­ten von Born2Grow “unpro­fes­sio­nell”. Die Kosten seien in den Verträ­gen fest­ge­schrie­ben worden. Born2Grow war damals bereits gegen die Berli­ner Grün­der vor Gericht gezo­gen. Bevor es zu einem Urteil kam, einig­ten sich die Parteien außer­ge­richt­lich. Nun könn­ten neue Klagen anstehen.

Zwischen Geld­ge­bern und dem Start-up-Fonds gibt es weitere Konflikt­punkte: Mehrere Rhein­gau-Inves­to­ren bekla­gen, sie seien über die Geschäfts­ent­wick­lung ihrer Start-up-Betei­li­gun­gen unzu­rei­chend infor­miert worden. Ein Inves­tor habe sogar Ärger mit dem Finanz­amt bekom­men, weil Unter­la­gen fehl­ten. Rhein­gau Foun­ders bestrei­tet das, der Fonds habe alle Berichts­pflich­ten stets “voll­um­fäng­lich eingehalten”.

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Frank­furt am Main / Hoch­stadt – Die Grün­der des ober­frän­ki­schen Schlaf­mö­bel-Spezia­lis­ten Signet Wohn­mö­bel haben im Zuge einer Nach­fol­ge­re­ge­lung ihre Anteile mehr­heit­lich an den Bran­chen­ken­ner und künf­ti­gen CEO Thomas Schlos­ser über­ge­ben. Eine Minder­heits­be­tei­li­gung erwer­ben jeweils zu glei­chen Teilen die Betei­li­gungs­ge­sell­schaft VR Equi­typ­art­ner und ein von ihr gema­nag­ter Fonds. Die Trans­ak­tion soll voraus­sicht­lich bis Januar 2020 abge­schlos­sen sein.

Signet mit Sitz in Hoch­stadt am Main entwi­ckelt und produ­ziert seit knapp 30 Jahren indi­vi­du­elle Funk­ti­ons­mö­bel. Die beiden Grün­der, Carola und Gerald Klimke, setzen dabei von Anbe­ginn an auf zeit­lo­ses Design, hohe Funk­tio­na­li­tät und Nach­hal­tig­keit: Marken­zei­chen sind die so genann­ten „bewe­gen­den Formen“, zum Einsatz kommen Rohstoffe aus regio­na­len, kontrol­lier­ten Bestän­den und die schad­stoff­freie Verar­bei­tung erfolgt ausschließ­lich in Deutsch­land – nach den stren­gen Quali­täts­richt­li­nien der Deut­schen Güte­ge­mein­schaft Möbel (ausge­zeich­net mit dem Güte­zei­chen „Golde­nes M“). Aus einem Zwei-Mann-Betrieb hat sich ein mittel­stän­di­sches Fami­li­en­un­ter­neh­men mit etwa 70 Beschäf­tig­ten und einer Produkt­pa­lette rund um die Themen Sitzen, Liegen, Schla­fen, Wohnen und Objekt entwi­ckelt. Vor allem bei hoch­wer­ti­gen Schlaf­so­fas zählt Signet zu den führen­den deut­schen Anbietern.

Grün­der Gerald Klimke erklärt die Gründe für die Wahl der Nach­fol­ge­kon­stel­la­tion: „Verant­wor­tungs­be­wusst­sein war meiner Frau und mir immer ein zentra­ler Unter­neh­mens­wert. Wenn wir nun nach 30 Jahren unser Lebens­werk weiter­rei­chen, möch­ten wir deshalb vor allem unse­ren Mitar­bei­tern, Kunden und Liefe­ran­ten gerecht werden. Es freut uns sehr, Part­ner gefun­den zu haben, bei denen wir das gute Gefühl haben, dass das Unter­neh­men in unse­rem Sinne fort­ge­führt wird.“ Sein Nach­fol­ger Thomas Schlos­ser hatte bereits zahl­rei­che Führungs­po­si­tio­nen bei verschie­de­nen Möbel­her­stel­lern inne und gilt als Spezia­list für hoch­wer­tige Möbel. Er sagt: „Signet ist ein beson­de­res Unter­neh­men und ich trete die Nach­folge von Herrn und Frau Klimke mit großer Freude an.“

„Seit der Grün­dung ist Signet konse­quent seinen eige­nen Weg gegan­gen und hat sich auf die Produk­tion in Deutsch­land und den Vertrieb durch lokale Fach­händ­ler konzen­triert – dies ist der Kern des Erfolgs von Signet und Basis für die gute Posi­tio­nie­rung des Design­mö­bel-Herstel­lers“, fasst Chris­tian Futter­lieb, Geschäfts­füh­rer bei VR Equi­typ­art­ner, zusam­men. Sein Unter­neh­men ist spezia­li­siert auf die Eigen­ka­pi­tal­fi­nan­zie­rung und Weiter­ent­wick­lung mittel­stän­di­scher Firmen.

VR Equi­typ­art­ner tätigt die Inves­ti­tion gemein­sam mit ihrer Toch­ter­ge­sell­schaft VR Equity Gesell­schaft für regio­nale Entwick­lung in Bayern mbH, die im Zuge einer Part­ner­schaft mit dem Frei­staat Bayern mit Mitteln der Euro­päi­schen Union zur Förde­rung inno­va­ti­ver Unter­neh­men in Bayern (EFRE-Fonds) ausge­stat­tet wurde. Direk­tor Daniel Schmidt zeich­net die künf­tige Stra­te­gie für Signet vor: „Den erfolg­rei­chen Weg von Signet wollen wir gemein­sam mit Thomas Schlos­ser fort­set­zen und gleich­zei­tig das Wachs­tum mit Fach­händ­lern, im Objekt­be­reich und mit zusätz­li­chen Part­nern forcie­ren.“ Ange­dacht ist auch eine selek­tive geogra­phi­sche Expan­sion in benach­barte Auslandsmärkte.

VR Equi­typ­art­ner GmbH 
VR Equi­typ­art­ner zählt zu den führen­den Eigen­ka­pi­tal­fi­nan­zie­rern in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz. Mittel­stän­di­sche Fami­li­en­un­ter­neh­men beglei­tet die Gesell­schaft ziel­ori­en­tiert und mit jahr­zehn­te­lan­ger Erfah­rung bei der stra­te­gi­schen Lösung komple­xer Finan­zie­rungs­fra­gen. Betei­li­gungs­an­lässe sind Wachs­tums­fi­nan­zie­run­gen und Expan­si­ons­fi­nan­zie­run­gen, Unter­neh­mens­nach­fol­gen oder Gesell­schaf­ter­wech­sel. VR Equi­typ­art­ner bietet Mehr­heits- und Minder­heits­be­tei­li­gun­gen sowie Mezza­ni­ne­fi­nan­zie­run­gen an. Als Toch­ter der DZ BANK, dem Spit­zen­in­sti­tut der Genos­sen­schafts­ban­ken in Deutsch­land, stellt VR Equi­typ­art­ner die Nach­hal­tig­keit der Unter­neh­mens­ent­wick­lung konse­quent vor kurz­fris­ti­ges Exit-Denken. Das Port­fo­lio von VR Equi­typ­art­ner umfasst derzeit rund 100 Enga­ge­ments mit einem Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von 500 Mio. EUR.
Weitere Infor­ma­tio­nen im Inter­net unter www.vrep.de.

Von VR Equi­typ­art­ner in die Trans­ak­tion einge­bun­dene Beratungshäuser:
Legal & Tax: ARQIS Rechts­an­wälte, Düssel­dorf, mit Dr. Lars Laeger, Chris­tian Wege­ner und Thomas Chwalek

Finan­cial & Commer­cial: First Park Advi­sory, München, mit Michael Hinter­hol­zer und Stefan Schmidt

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München — SKW Schwarz Rechtsanwälte hat die Gründer der parcel­Lab GmbH bei einer Series-B-Finan­zie­rung bera­ten. Die Finan­zie­rungs­runde wurde in Form eines Bieter­ver­fah­rens struk­tu­riert, bei der auch inter­na­tio­nale Inves­to­ren in der enge­ren Auswahl stan­den. Neben eini­gen bestehen­den Inves­to­ren wie dem Risi­ko­ka­pi­tal­in­ves­tor copa­rion betei­ligt sich nun Capna­mic Ventures als Lead-Inves­tor an dem Unternehmen.

parcel­Lab ist die führende Post-Check­out-Expe­ri­ence-Platt­form in Europa. Das Unter­neh­men beschäftigt rund 50 Mitar­bei­ter an den Stand­or­ten München, London und Paris und zählt etwa 350 Händler und Marken zu seinen Kunden, darun­ter Ikea, Lidl, Media­Markt­Sa­turn und Fress­napf. Das frische Kapi­tal soll dem weite­ren Wachs­tum und der Erschlie­ßung zusätzlicher Märkte dienten.

Martin Böttger (Foto) berät parcel­Lab und dessen Gründerteam Tobias Buxho­idt, Anton Ender und Julian Krenge bereits seit 2016.

Bera­ter Parcel­Lab GmbH: SKW Schwarz Rechtsanwälte
Dr. Martin Böttger (Part­ner, Corpo­rate; Federführung), Stefan Schi­cker (Part­ner, IP/IT); Asso­cia­tes: Amelie Schroth der Zweite, Wilhelm von Feilitzsch (beide Corporate)

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München, Frank­furt a. Main — Die Upfield Group B.V. hat die Arivia S.A. erwor­ben, einen führen­den und inter­na­tio­nal täti­gen Herstel­ler von vega­nem Käse und Eigen­tü­mer der Marke VIOLIFE. Bera­ten wurde Upfield Group B.V.  von der inter­na­tio­na­len Anwalts­so­zie­tät Weil, Gotshal & Manges LLP. Der Voll­zug der Trans­ak­tion steht unter dem Vorbe­halt der Zustim­mung durch die rele­van­ten Kartell­be­hör­den sowie der übli­chen Closing-Bedin­gun­gen. Über den Kauf­preis wurde Still­schwei­gen vereinbart.

Bei der Upfield Group handelt es sich um die aus dem nieder­län­disch-briti­schen Lebens­mit­tel­kon­zern Unile­ver ausge­glie­derte Marga­rine- und Brot­auf­strichs­parte, die Ende 2017 von dem Finanz­in­ves­tor KKR für EUR 6,83 Milli­ar­den erwor­ben wurde. Zu dem Geschäft gehö­ren tradi­ti­ons­rei­che Marken wie Rama, Becel, Lätta und Flora. Die stra­te­gi­sche Akqui­si­tion von Arivia ermög­licht es Upfield, ein neues Geschäfts­feld zu erschließen.

Das Weil-Team stand bei dieser Trans­ak­tion unter der Feder­füh­rung des Münche­ner Corpo­rate Part­ners Prof. Dr. Gerhard Schmidt und umfasste die Part­ner Tobias Geer­ling (Tax, München), Dr. Barbara Jagers­ber­ger (Corpo­rate, München), Dr. Kamyar Abrar (Kartell­recht, Frank­furt) und Britta Grauke (Prozess­recht, Frank­furt) sowie die Asso­cia­tes Manuel-Peter Fringer, Alex­an­der Pfef­fer­ler, Caro­lin Ober­maier, Ramona Fren­zel, Marcel Ander­sen (alle Corpo­rate, München), Dr. Ansgar Wimber, Julian Schwa­ne­beck, Thomas Weise, Aurel Hille, Kai Neumann (alle Corpo­rate, Frank­furt), Benja­min Rapp, Dennis Reisich, Manuela Minsel (alle Tax, München), Thomas Zimmer­mann, Dr. Alex­an­der Wandt (beide Finance, München), Mareike Pfeif­fer (Arbeits­recht, Frank­furt) sowie Dr. Konstan­tin Hoppe und Dr. Barbara Sand­fuchs (beide IP, München).

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London — Beför­de­rung für Phil­ipp Freise (Foto) — der KKR-Part­ner wird ab sofort neuer Co-Leiter des euro­päi­schen Private Equity-Geschäfts von KKR. Dieses wird er künf­tig gemein­sam mit dem Italie­ner Mattia Caprioli leiten. Beide werden gemein­sam die Verant­wor­tung für das Tages­ge­schäft über­neh­men. Sie berich­ten an Johan­nes Huth, der die KKR-Akti­vi­tä­ten in Europa leitet. Phil­ipp Freise hatte sich zuletzt mit Deals am deut­schen Medi­en­markt einen Namen gemacht.

Damit struk­tu­riert KKR seine Private Equity-Führung neu. Die Posi­tio­nen, die Freise und Caprioli zusätz­lich zu ihren bishe­ri­gen Aufga­ben über­neh­men, wurden zuvor von Johan­nes Huth geleitet.

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Berlin — Seit März 2018 leitet Dr. Tanja Emmer­ling (41 Jahre, Foto) das Berlin-Office des High-Tech Grün­der­fonds (HTGF). Nun wurde sie zur Part­ne­rin ernannt. „Nach dem äußerst erfolg­rei­chen und schnel­len Aufbau des Berli­ner Büros freuen wir uns sehr, die erwei­terte Geschäfts­füh­rung mit Tanja zu verstär­ken. So gewin­nen wir noch mehr Impact für den gesam­ten HTGF“, erklärt Dr. Alex von Fran­ken­berg, Mana­ging Part­ner des HTGF. Insge­samt gibt es damit elf Part­ner, davon mehr als ein Vier­tel Frauen.

Seit 2014 ist Frau Emmer­ling Mitglied des HTGF-Teams. AI, IoT, Mobi­lity & Logi­stics, IT-Secu­rity, Block­chain und SaaS-Unter­neh­men sind ihre Leiden­schaft. Sie enga­giert sich als Start-up-Mento­rin und ist ein gern­ge­se­he­ner Gast auf diver­sen Panels. Vor ihrer Tätig­keit beim HTGF war sie als Head of New Ventures für Inku­ba­tion und Corpo­rate Ventures in einem Medi­en­un­ter­neh­men verant­wort­lich. „Euro­pas aktivs­ten Seed-Inves­tor als Part­ne­rin am Stand­ort Berlin vertre­ten zu können, bietet unglaub­li­che Chan­cen, neue Unter­neh­men an den Start zu brin­gen“, freut sich Frau Emmerling.

Berlin ist ein wich­ti­ger Stand­ort für den HTGF. Die Metro­pole ist eine zentrale Anlauf­stelle für Start-ups, inter­na­tio­nale Inves­to­ren und Unter­neh­men. Ein Team von fünf Invest­ment Mana­gern arbei­tet bereits dort. „Wir haben aber nicht nur das Team in Berlin vergrö­ßert. Auch am Stand­ort Bonn sind neue Invest­ment Mana­ger an Bord gekom­men. Mit rund 220 Trans­ak­tio­nen pro Jahr – das heißt Neuin­vest­ments, Anschluss­fi­nan­zie­run­gen und Exits – ist der Bedarf an exzel­len­ten Invest­ment Mana­gern weiter gestie­gen“, erläu­tert Dr. Alex von Frankenberg.

Über den High-Tech Gründerfonds
Der Seed­in­ves­tor High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) finan­ziert Tech­no­lo­gie-Start­ups mit Wachs­tums­po­ten­tial. Mit einem Volu­men von insge­samt 895,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem inter­na­tio­na­len Part­ner-Netz­werk hat der HTGF seit 2005 bereits mehr als 550 Start­ups beglei­tet. Sein Team aus erfah­re­nen Invest­ment Mana­gern und Startup-Exper­ten unter­stützt die jungen Unter­neh­men mit Know-how, Entre­pre­neu­rial-Spirit und Leiden­schaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Grün­dun­gen aus den Bran­chen Soft­ware, Medien und Inter­net sowie Hard­ware, Auto­ma­tion, Health­care, Chemie und Life Scien­ces. Über 2 Milli­ar­den Euro Kapi­tal inves­tier­ten externe Inves­to­ren bislang in mehr als 1.400 Folge­fi­nan­zie­rungs­run­den in das HTGF-Port­fo­lio. Außer­dem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unter­neh­men erfolg­reich verkauft. www.htgf.de

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Frankfurt/Stockholm/Boston — Alan­tra, ein welt­weit täti­ges Invest­ment Banking- und Asset Manage­ment-Unter­neh­men mit Fokus auf das Mid-Market-Segment, hat das US-ameri­ka­ni­sche Fami­li­en­un­ter­neh­men Rite-Hite, beim Verkauf von Caljan, einem inter­na­tio­nal führen­den Anbie­ter von Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik für E‑Commerce Anwen­dun­gen an die Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Invest­ment AB Latour (“Latour”) bera­ten. Im Rahmen der Trans­ak­tion hatte Alan­tra das exklu­sive M&A‑Beratungsmandat und hat einen kompe­ti­ti­ven, inter­na­tio­na­len Aukti­ons­pro­zess durch­ge­führt. Der Abschluss der Trans­ak­tion steht unter dem Vorbe­halt der Zustim­mung der EU-Fusionskontrolle.

Caljan ist Markt­füh­rer bei der Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik für die Paket­ab­wick­lung in den Berei­chen Logis­tik und E‑Commerce. Das Produkt­an­ge­bot umfasst Tele­s­kopför­de­rer, auto­ma­ti­sierte Doku­men­ten-Hand­ha­bungs- und Etiket­tier­lö­sun­gen sowie Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen für Paket-Zustell­ba­sen. Das 1963 gegrün­dete Unter­neh­men hat seinen Haupt­sitz in Däne­mark und Toch­ter­ge­sell­schaf­ten in Deutsch­land, Frank­reich, Groß­bri­tan­nien, Lett­land und den USA. Der Netto­um­satz beträgt rund 100 Millio­nen Euro, die opera­tive Marge liegt bei über 15% und weist ein star­kes Wachs­tum auf. Das Unter­neh­men beschäf­tigt 450 Mitarbeiter.

„Wir sind mit dem Ergeb­nis dieser Trans­ak­tion sehr zufrie­den und über­zeugt davon, dass Latour der rich­tige Part­ner für Caljan und alle Mitar­bei­ter ist. Alantra‘s Sektor-Kennt­nisse, Exper­tise in den skan­di­na­vi­schen Märk­ten sowie die enge und durch­ge­hende Betreu­ung von erfah­re­nen Mitar­bei­tern waren entschei­dend für den Erfolg dieser Trans­ak­tion“, erklärte Paul Maly, CEO von Rite-Hite.

Henrik Olesen, CEO von Caljan, ergänzte: „Wir haben einen Groß­teil des Jahres 2019 inten­siv mit den Exper­ten von Alan­tra zusam­men­ge­ar­bei­tet. Ihre profun­den Sektor-Kennt­nisse, das Verständ­nis für unser Geschäft sowie ihr Enga­ge­ment waren eine große Hilfe während des gesam­ten Verkaufs­pro­zes­ses. Insbe­son­dere hat uns beein­druckt, wie Alan­tras globale Sektor-Exper­ten als ein inte­grier­tes Team mit den skan­di­na­vi­schen und US-ameri­ka­ni­schen Alan­tra-Büros zusam­men­ge­ar­bei­tet haben.“

Frank Merkel, Mana­ging Part­ner bei Alan­tra, sagte: „Wir sind stolz darauf, dass wir beim Verkauf von Caljan als Bera­ter von Rite-Hite ausge­wählt wurden. Nach dem Verkauf von Trans­norm im vergan­ge­nen Jahr stellt diese Trans­ak­tion einen weite­ren Meilen­stein für unsere Indus­trial Auto­ma­tion & Machi­nery Prac­tice dar und unter­streicht unsere fundier­ten Sektor-Kennt­nisse. Wir wünschen Caljan alles Gute auf seinem Weg als Teil von Latour.“

Der Verkaufs­pro­zess wurde vom Indus­trial Auto­ma­tion & Machi­nery-Team in Frank­furt zusam­men mit dem Alan­tra-Büro in Stock­holm gelei­tet. Das Team wurde von inter­na­tio­na­len Alan­tra-Büros bei der Anspra­che loka­ler Käufer unterstützt.

Über Alan­tra
Alan­tra ist ein welt­weit täti­ges Invest­ment Banking- und Asset Manage­ment-Unter­neh­men mit Fokus auf das Mid-Market-Segment und Büros in Europa, den USA, Asien und Latein­ame­rika. Der Bereich Invest­ment Banking bietet mit über 330 Exper­ten unab­hän­gige Bera­tung in den Berei­chen M&A, Unter­neh­mens­fi­nan­zie­run­gen, Kredit­port­fo­lios und Kapi­tal­markt­trans­ak­tio­nen. Der Bereich Asset Manage­ment verwal­tet ein Anla­ge­ver­mö­gen von rund 4,5 Milli­ar­den Euro in den Asset-Klas­sen Private Equity, aktive Fonds, Private Debt, Immo­bi­lien und Wealth Manage­ment. www.alantra.com.

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Paris/Frankfurt am Main — Die auf das KMU-Segment spezia­li­sierte euro­päi­sche Invest­ment­ge­sell­schaft Idin­vest Part­ners hat das erfolg­rei­che Final Closing ihres drit­ten Fonds mit Fokus auf die Digi­tal­wirt­schaft, den Idin­vest Digi­tal Fund III, bei 350 Millio­nen Euro bekannt­ge­ge­ben. Damit über­trifft der Fonds sein ursprüng­li­ches Ziel­vo­lu­men von 300 Millio­nen Euro. Zudem über­trifft der Digi­tal Fund III das Volu­men seines Vorgän­gers von 154 Millio­nen Euro deutlich.

In dem Fonds, der von einem neun­köp­fi­gen Invest­ment-Team gema­nagt wird, sind zahl­rei­che neue Anle­ger aus Europa, Asien, dem Nahen Osten und Nord­ame­rika vertre­ten. Darüber hinaus hat sich auch eine Viel­zahl von Inves­to­ren betei­ligt, die bereits in den Digi­tal Fund II inves­tiert waren.

Der neue Fonds hat bereits 85 Millio­nen Euro in 15 inno­va­ti­ons­starke und schnell­wach­sende Unter­neh­men der euro­päi­schen Digi­tal­wirt­schaft inves­tiert. Dazu gehö­ren das deut­sche Tele­me­di­zin-Startup Tele­Cli­nic sowie Acinq, Kactus, Octo­ber, Malt Commu­nity, Orni­kar und Meero. Sie alle gestal­ten Geschäfts­mo­delle von morgen in verschie­dens­ten Berei­chen der Digi­tal­wirt­schaft: Unter­neh­mens­soft­ware, Fintech, Insur­tech, Deept­ech (Künst­li­che Intel­li­genz, Big Data, Virtual Reality, Inter­net of Things, Cyber Secu­rity) und Digi­tal Health.

Idin­vest Part­ners gehört zu den aktivs­ten konti­nen­tal­eu­ro­päi­schen Venture Capi­tal (VC)-Investoren. Der Invest­ment­fo­kus liegt auf den Sekto­ren Digi­tal­wirt­schaft, Smart Cities und Gesund­heit. In Deutsch­land hat die Gesell­schaft bislang in zehn Unter­neh­men inves­tiert, zum aktu­el­len Port­fo­lio gehören:
Allt­hings, ein PropTech-Unter­neh­men, das digi­tale Dienste anbie­tet, die den Alltag von Gebäu­de­nut­zern erleich­tern, Menschen verbin­den und die Kommu­ni­ka­tion verbessern.
Campanda, eine Platt­form, auf der Kunden welt­weit Wohn­mo­bile von kommer­zi­el­len Anbie­tern und priva­ten Wohn­mo­bil-Besit­zern mieten können.
Der E‑Scoo­ter-Verlei­her Circ.
Sunfire, ein Anbie­ter von Anla­gen zur Erzeu­gung von erneu­er­ba­ren tech­ni­schen Gasen und Kraftstoffen.
Das Tele­me­di­zin-Unter­neh­men Tele­Cli­nic, das rund um die Uhr Video- und Tele­fon­sprech­stun­den mit Fach- und Haus­ärz­ten anbietet.
Wefox, eines der führen­den Insurtechs, das Verbrau­chern hilft, ihre Versi­che­run­gen online zu verwal­ten und zu optimieren.

Das Gesamt­vo­lu­men der Venture Capi­tal-Invest­ments von Idin­vest Part­ners in Deutsch­land beträgt 78 Millio­nen Euro. Deutsch­land liegt damit nach Invest­ment-Volu­men und Zahl der Port­fo­lio-Unter­neh­men an drit­ter Stelle der Länder, in welchen die Gesell­schaft im Bereich Venture Capi­tal inves­tiert hat.

Benoist Gross­mann, Mana­ging Part­ner bei Idin­vest Part­ners, sagte: „Ziel unse­rer Invest­ment­tä­tig­keit ist es, ein Ökosys­tem zu schaf­fen, das Grün­dern opti­male Entwick­lungs­be­din­gun­gen ermög­licht. Mit dem Fund­rai­sing-Erfolg unse­res Teams sind wir daher über­aus zufrie­den. Dieser Erfolg unter­streicht unsere umfas­sende Exper­tise im Digi­tal­sek­tor und das Vertrauen, das in Europa und inter­na­tio­nal führende insti­tu­tio­nelle Inves­to­ren und Corpo­ra­tes uns entgegenbringen.“

Matthieu Baret (Foto), Mana­ging Part­ner bei Idin­vest Part­ners, fügte hinzu: „Die Grün­der­szene in Europa wächst und entwi­ckelt sich bestän­dig. Das bietet hervor­ra­gende Invest­ment­mög­lich­kei­ten, insbe­son­dere im Digi­tal­sek­tor. Seit vielen Jahren schon unter­stützt Idin­vest Part­ners die inno­va­tivs­ten und dyna­mischs­ten Unter­neh­men im euro­päi­schen Tech­no­lo­gie­sek­tor bei der Errei­chung ihrer Ziele mit einem lang­fris­ti­gen und part­ner­schaft­li­chen Ansatz, den wir auch weiter­hin verfol­gen werden.“

Über Idin­vest Partners
Idin­vest Part­ners ist eine führende euro­päi­sche Invest­ment­ge­sell­schaft mit Schwer­punkt im Mid Market. Aktu­ell verwal­tet Idin­vest Part­ners mit mehr als 90 Mitar­bei­tern ein Vermö­gen von rund 8 Milli­ar­den Euro und unter­hält Büros in Paris, Frank­furt, Madrid, Shang­hai und Seoul. Die Gesell­schaft verfügt über drei Geschäfts­be­rei­che: Venture & Growth Capi­tal, Private Debt und Private Funds Group. Das Unter­neh­men wurde 1997 als Teil der Alli­anz-Gruppe gegrün­det und ist seit 2010 selbst­stän­dig. Im Januar 2018 wurde Idin­vest Part­ners Teil der Eura­zeo-Gruppe. Durch den Zusam­men­schluss entstand eine welt­weit führende Invest­ment­ge­sell­schaft mit einem verwal­te­ten Vermö­gen in Höhe von 17,7 Milli­ar­den Euro (einschließ­lich fast 11,6 Milli­ar­den Euro von Invest­ment­part­nern), das in einem diver­si­fi­zier­ten Port­fo­lio aus fast 400 Unter­neh­mens­be­tei­li­gun­gen ange­legt ist. www.idinvest.com

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Karls­ruhe — HQS Quan­tum Simu­la­ti­ons ermög­licht Chemie- und Mate­ri­al­wis­sen­schaft­lern mit quan­ten­che­mi­schen und fort­schritt­li­chen Mate­ri­al­si­mu­la­tio­nen den Einsatz von mittel­fris­tig verfüg­ba­ren NISQ-Prozes­so­ren. UVC Part­ners, HTGF und btov führen die Seed-Finan­zie­rungs­runde an.

Von der Entwick­lung leis­tungs­fä­hi­ge­rer Batte­rien bis hin zu hoch­ef­fi­zi­en­ten Solar­zel­len ist die Suche nach neuen Mate­ria­lien mit spezi­fisch vorde­fi­nier­ten Eigen­schaf­ten von entschei­den­der Bedeu­tung. Bisher war unsere Fähig­keit, neue Mate­ria­lien mit Hilfe von Simu­la­ti­ons­tools zu entwi­ckeln, durch den Mangel an ausrei­chen­der Rechen­leis­tung einge­schränkt. Die Entwick­lung neuer Mate­ria­lien erfor­dert das Verständ­nis der Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten auf der atoma­ren Ebene, wo die Gesetze der Physik durch die Quan­ten­me­cha­nik bestimmt werden. Selbst Super­com­pu­ting-Zentren können höchs­tens winzige Quan­ten­pro­bleme lösen. Mit dem Aufkom­men der Quan­ten­com­pu­ter wird sich unsere Fähig­keit, völlig neue Mate­ria­lien zu entwi­ckeln, jedoch dras­tisch verändern.

HQS liefert die Soft­ware, um die kommende Revo­lu­tion in der rech­ner­ge­stütz­ten Mate­ri­al­kon­struk­tion zu erleich­tern. HQS ist ein Spin-off des Karls­ru­her Insti­tuts für Tech­no­lo­gie und bietet Soft­ware für Quan­ten­com­pu­ter an. Es wurde 2017 von Dr. Iris Schwenk, Dr. Sebas­tian Zanker, Dr. Jan Reiner und Dr. Michael Martha­ler gegrün­det.

Die vier Grün­der hatten vier Jahre lang am KIT zusam­men­ge­ar­bei­tet und dann den Schritt gewagt, die Lücke zwischen Wissen­schaft und Indus­trie zu schlie­ßen. Ursprüng­lich unter­stützt von den Angel-Inves­to­ren Fried­rich Hoepf­ner und Manfred Zieg­ler, hat HQS nun eine Seed-Runde von 2,3 Mio. € mit den erfah­re­nen Deep-Tech-Inves­to­ren UVC Part­ners, HTGF und btov abgeschlossen.

“Bei HQS trei­ben wir Inno­va­tio­nen voran, indem wir eine Gruppe von heraus­ra­gen­den Wissen­schaft­lern aus Physik, Chemie und Quan­ten­in­for­ma­tion in einem Arbeits­um­feld zusam­men­brin­gen, das Krea­ti­vi­tät mit einem klaren Fokus auf die Produkt­ent­wick­lung verbin­det”, sagt COO Iris Schwenk. HQS strebt in den kommen­den Quar­ta­len eine deut­li­che Erwei­te­rung des Teams an und lädt Top-Talente mit Fach­kom­pe­tenz zur Bewer­bung ein.

“Die breite Exper­tise von HQS in den Berei­chen Quan­ten-Deko­hä­renz, verrauschte Quan­ten­gat­ter und Fest­kör­per­phy­sik macht sie ideal geeig­net, um quan­ten­che­mi­sche und fort­schritt­li­che Mate­ri­al­si­mu­la­tio­nen auf mittel­fris­tig verfüg­bare NISQ-Prozes­so­ren zu über­tra­gen. Wir freuen uns darauf, wenn diese Simu­la­tio­nen schließ­lich zu über­le­ge­nen Ergeb­nis­sen führen, die einen Quan­ten­vor­teil reali­sie­ren”, sagt Chris­tian Reit­ber­ger vom Team von btov Indus­trial Technologies.

HQS verfügt über gut etablierte Koope­ra­tio­nen mit BASF, Bosch und Merck. Diese Koope­ra­tio­nen verbin­den die seit mehr als einem Jahr­hun­dert in Deutsch­land sehr erfolg­rei­che Chemie­in­dus­trie mit einem hoch­in­no­va­ti­ven Zukunfts­feld. Quan­ten­com­pu­ter können die Geschwin­dig­keit der Mate­ri­al­ent­wick­lung massiv erhö­hen und sind daher eine kriti­sche Tech­no­lo­gie für die Chemiebranche.

“Die Nähe der HQS zu star­ken inno­va­ti­ven Unter­neh­men der chemi­schen Indus­trie war von großem Nutzen. Es hat uns ermög­licht, unsere Produkte mit einem klaren Blick darauf zu entwi­ckeln, was unsere Kunden tatsäch­lich brau­chen. Wir freuen uns sehr, dass unsere Entwick­lung nun von drei Inves­to­ren unter­stützt wird, die die Geduld haben, die für ein komple­xes Feld wie das Quan­ten­com­pu­ting notwen­dig ist”, sagt CEO Michael Marthaler.

“Das Team von HQS vereint führende tech­ni­sche und unter­neh­me­ri­sche Fähig­kei­ten und ist damit gut posi­tio­niert, um Quan­ten­com­pu­ting für seine Indus­trie­kun­den zugäng­lich zu machen”, sagt Benja­min Erhart, Part­ner bei UVC Partners.

Yann Fiebig, Senior Invest­ment Mana­ger vom HTGF fügt hinzu: „Die Entwick­lun­gen der letz­ten Jahre im Quan­tum Compu­ting Bereich, eröff­nen unge­ahnte Möglich­kei­ten in den unter­schied­lichs­ten Indus­trien. Mit diesem star­ken Inves­to­ren­kon­sor­tium, hat HQS die rich­ti­gen Part­ner gefun­den, um Quan­ten­si­mu­la­tio­nen unter­neh­me­risch zu erschließen.“

Über HQS Quan­tum Simulations
HQS Quan­tum Simu­la­ti­ons prognos­ti­ziert Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten mit Hilfe von Quan­ten­com­pu­tern. Wir beschleu­ni­gen Entwick­lungs­zy­klen in der Chemie- und Phar­ma­in­dus­trie. Quan­ten­com­pu­ter können selbst für die leis­tungs­stärks­ten Super­com­pu­ter unmög­li­che Berech­nun­gen durch­füh­ren. Aktu­elle Quan­ten­com­pu­ter leiden unter intrin­si­schen Fehlern, die ihre Leis­tung einschrän­ken. Wir bei HQS entwi­ckeln Algo­rith­men für Quan­ten­com­pu­ter, die mit diesen Fehlern umge­hen können und es unse­ren Kunden ermög­li­chen, vom Leis­tungs­vor­teil der Quan­ten­com­pu­ter früher als ihre Wett­be­wer­ber zu profi­tie­ren. Darüber hinaus bieten wir indi­vi­du­elle Simu­la­ti­ons­lö­sun­gen für konven­tio­nelle Compu­ter mit einer Inte­gra­tion von High-End-Simu­la­ti­ons­me­tho­den und der Möglich­keit, die kommen­den Quan­ten­com­pu­ter zu nutzen.

Über btov Partners
btov Part­ners, gegrün­det im Jahr 2000, ist eine euro­päi­sche Venture Capi­tal-Gesell­schaft, die von Serial Entre­pre­neurs und Busi­ness Angels gegrün­det und finan­ziert wird und die sich auf indus­tri­elle Tech­no­lo­gien und digi­tale Markt­füh­rer der euro­päi­schen Wirt­schaft konzen­triert. Das Unter­neh­men verwal­tet ein Invest­ment­vo­lu­men von 420 Millio­nen Euro und prüft jähr­lich über 3.000 Inves­ti­ti­ons­mög­lich­kei­ten. Das Team von btov Indus­trial Tech­no­lo­gies unter­stützt indus­tri­ell rele­vante Firmen von Hard­ware­un­ter­neh­men mit Embedded Soft­ware bis hin zu Anbie­tern von Anwen­dungs- und Infra­struk­tur­soft­ware für verschie­dene Indus­trie­seg­mente. Die Schwer­punkte liegen in den Berei­chen Robo­tik & auto­nome Fahr­zeuge, Indus­trie 4.0 und indus­tri­el­les IoT, cyber­phy­si­ka­li­sche Sicher­heit, Elek­tro­nik & Photo­nik, Addi­tive Manu­fac­tu­ring, Ener­gie­wand­lung und ‑spei­che­rung und Medi­zin- und Quan­ten­tech­no­lo­gien. Zu den vergan­ge­nen Inves­ti­tio­nen gehö­ren Black­lane, Data Artisans, DeepL, Dyem­an­sion, Effect Photo­nics, Elec­tro­chaea, ORCAM, Quanta, Raisin, SumUp, Volo­c­op­ter und XING. Weitere Infor­ma­tio­nen unter www.btov.vc/industrial-technologies.

Über Unter­neh­mer­tum Venture Capi­tal Partners
Unter­neh­mer­tum Venture Capi­tal Part­ners (UVC Part­ners) ist eine early-stage Venture Capi­tal-Gesell­schaft, die gezielt in tech­no­lo­gie­ba­sierte Start­ups in den Berei­chen Indus­trial Tech­no­lo­gies, Enter­prise Soft­ware und Mobi­lity inves­tiert. Pro Inves­ti­ti­ons­runde werden € 0,5 – 3 Mio. inves­tiert und in erfolg­rei­che Betei­li­gun­gen bis zu € 12 Mio. insgesamt.
Port­fo­lio­un­ter­neh­men profi­tie­ren von der umfang­rei­chen Inves­ti­ti­ons- und Exit­er­fah­rung des Manage­ment Teams und von der engen Zusam­men­ar­beit mit der Unter­neh­mer­TUM, dem führen­den Inno­va­tions- und Grün­der­zen­trum Euro­pas. Mit seinen über 180 Mitar­bei­tern und mehr als 100 Indus­trie­part­nern verfügt die Unter­neh­mer­TUM über lang­jäh­rige Erfah­rung beim Aufbau junger Unter­neh­men. Durch die Part­ner­schaft kann UVC Part­ners Start­ups einen einzig­ar­ti­gen Zugang zu Talen­ten, Kunden und Part­nern bieten. Zum Port­fo­lio gehö­ren Invest­ments wie Flix­Bus, Carjump (Free2Move), KONUX, Blick­feld, 3YOURMIND und Vimcar.
www.uvcpartners.com

Über Hoepf­ner Bräu
Die 1798 als Haus­braue­rei gegrün­dete Hoepf­ner Bräu arbei­tet heute als Entwick­ler hoch­wer­ti­ger Immo­bi­lien und als Busi­ness Angel für Hi-Tech Start­ups. Hoepf­ner grün­dete das Cyber­Fo­rum, heute Euro­pas führen­des Netz­werk für Hi-Tech Start­ups, und war der erste Part­ner des Euro­pean Invest­ment Fund beim Euro­pean Angel Fund (EAF). Hoepf­ner unter­stützt HQS seit Ende 2018. https://hoepfner-braeu.de/hoepfner-strategie/beteiligungen/

Über High-Tech Gründerfonds
Der Seed­in­ves­tor High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) finan­ziert Tech­no­lo­gie-Start­ups mit Wachs­tums­po­ten­tial. Mit einem Volu­men von insge­samt 895,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem inter­na­tio­na­len Part­ner-Netz­werk hat der HTGF seit 2005 bereits mehr als 550 Start­ups beglei­tet. Sein Team aus erfah­re­nen Invest­ment Mana­gern und Startup-Exper­ten unter­stützt die jungen Unter­neh­men mit Know-how, Entre­pre­neu­rial-Spirit und Leiden­schaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Grün­dun­gen aus den Bran­chen Soft­ware, Medien und Inter­net sowie Hard­ware, Auto­ma­tion, Health­care, Chemie und Life Scien­ces. Über 2 Milli­ar­den Euro Kapi­tal inves­tier­ten externe Inves­to­ren bislang in mehr als 1.400 Folge­fi­nan­zie­rungs­run­den in das HTGF-Port­fo­lio. Außer­dem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unter­neh­men erfolg­reich verkauft.

Zu den Inves­to­ren der Public-Private-Part­ner­ship zählen das Bundes­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Ener­gie, KfW Capi­tal, die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft sowie die Wirt­schafts­un­ter­neh­men ALTANA, BASF, Bayer, Boeh­rin­ger Ingel­heim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deut­sche Post DHL, Dräger, Dril­lisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Betei­li­gungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Post­bank, QIAGEN, RWE Gene­ra­tion SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Infor­ma­tik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

News

München / Schaan — Liberta Part­ners („Liberta“) über­nimmt im Zuge einer Nach­fol­ge­part­ner­schaft die Mehr­heit an FMA Mecha­tro­nic Solu­ti­ons AG („FMA“), einem mittel­stän­di­schen Ferti­gungs­dienst­leis­ter für mecha­tro­ni­sche Baugrup­pen, mit Sitz in Schaan, Liech­ten­stein. Der bishe­rige Haupt­ge­sell­schaf­ter, Stefan Dürr, bleibt weiter­hin als geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter im Unter­neh­men aktiv. FMA wurde durch den von Liberta initi­ier­ten Liberta Part­ners Fund II erwor­ben, der im April 2019 aufge­setzt wurde. Über den Kauf­preis wurde Still­schwei­gen vereinbart.

FMA entwi­ckelt und fertigt hoch­kom­plexe mecha­tro­ni­sche Baugrup­pen und System­kom­po­nen­ten und belie­fert unter ande­rem Kunden aus der Halb­lei­ter­indus­trie, der Wasser­wirt­schaft, der Medi­zi­nal­tech­nik sowie der Alumi­ni­um­in­dus­trie. Zu den Allein­stel­lungs­merk­ma­len der FMA gehö­ren insbe­son­dere das lang­jäh­rige Know­how für mecha­tro­ni­sche Ferti­gung sowie die heraus­ra­gende Effi­zi­enz, Präzi­sion und Liefer­treue ab Losgröße 1.

Stefan Dürr, geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter der FMA, sagte: „Mit Liberta haben wir einen opera­ti­ven Part­ner an unse­rer Seite, der lang­fris­tig und voraus­schau­end agiert. Mit unse­ren kunden­spe­zi­fi­schen Produkt­lö­sun­gen planen wir unse­ren Kunden­stamm in Deutsch­land und im angren­zen­den Ausland auszu­bauen. Liberta wird uns aktiv bei der Weiter­ent­wick­lung unterstützen.“

Dr. Peter Franke und Florian Korp, Part­ner von Liberta, ergän­zen: „Wir freuen uns sehr, dass Stefan Dürr Liberta ausge­wählt hat, um die Nach­folge zu gestal­ten und das Unter­neh­men erfolg­reich für die Zukunft auszu­rich­ten. FMA wird neben unse­rem brei­ten Indus­trie­netz­werk auch von unse­rer M&A Exper­tise für passende Add-On Akqui­si­tio­nen profi­tie­ren. Wir werden FMA in den kommen­den Jahren unter­neh­me­risch dabei unter­stüt­zen, die gemein­sam defi­nier­ten Wachs­tums­ziele umzu­set­zen. Dabei hat für uns oberste Prio­ri­tät, dass wir weiter­hin den hohen Inno­va­ti­ons­an­sprü­chen der Kunden gerecht werden.“

Über FMA Mecha­tro­nic Solu­ti­ons AG
Das 1955 gegrün­dete Unter­neh­men mit Sitz im liech­ten­stei­ni­schen Schaan star­tete mit der Produk­tion und dem Vertrieb einfa­cher mecha­ni­scher Teile. Seit der Über­nahme durch Herrn Stefan Dürr in den 90er Jahren hat sich die FMA zu einem namhaf­ten Mecha­tro­nik-Dienst­leis­ter entwi­ckelt. Als solcher belie­fert die FMA unter ande­rem Kunden aus der Halb­lei­ter­indus­trie, der Wasser­wirt­schaft, der Medi­zi­nal­tech­nik sowie der Alumi­ni­um­in­dus­trie. Weitere Infor­ma­tio­nen finden Sie auf: https://www.fma.li/

Über Liberta Partners
Liberta Part­ners wurde 2016 gegrün­det und ist eine Multi-Family Holding mit Sitz in München. Liberta Part­ners inves­tiert in Unter­neh­men im deutsch­spra­chi­gen Raum mit einem klaren opera­ti­ven und stra­te­gi­schen Entwick­lungs­po­ten­tial, insbe­son­dere in Konzern­aus­glie­de­run­gen und Nach­fol­ge­si­tua­tio­nen. Diese werden im Rahmen des lang­fris­ti­gen “100% Core& Care”- Konzep­tes aktiv entwi­ckelt und profi­tie­ren vom inno­va­ti­ven unter­neh­me­ri­schen Verständ­nis von Liberta Part­ners. Das Team von Liberta Part­ners besteht aus Profes­sio­nals aus den Berei­chen M&A, Opera­ti­ons und Legal. www.liberta-partners.com

News

Essen — Abalos Thera­peu­tics gab den Abschluss einer Serie-A-Finan­zie­rungs­runde in Höhe von 12 Millio­nen Euro sowie sein Firmen-Debut bekannt. Ziel des Unter­neh­mens ist es, neue immun-onko­lo­gi­sche Thera­peu­tika zu entwi­ckeln. Dieser Ansatz basiert auf einer spezi­fi­schen Art von Arena­vi­ren, welche bevor­zugt Krebs­zel­len infi­ziert und sich in diesen vermehrt, wodurch eine starke Immun­ant­wort gegen die Krebs­zel­len erzeugt wird. Die Serie-A-Runde wurde gemein­sam vom Boeh­rin­ger Ingel­heim Venture Fund (BIVF) und den Grün­der­fonds Ruhr ange­führt und enthielt Betei­li­gun­gen der NRW.BANK und des High-Tech Grün­der­fonds (HTGF). Dem neu gebil­de­ten Aufsichts­rat der Firma werden Vertre­ter aller Inves­to­ren beitreten.

Im Zuge der Finan­zie­rung gab Abalos weiter­hin die Ernen­nung von Dr. Marcus Kostka zum Chief Execu­tive Offi­cer und Dr. Jörg Voll­mer zum Chief Scien­ti­fic Offi­cer bekannt. Beide verfü­gen über lang­jäh­rige Erfah­rung in der Unternehmensentwicklung.

„Abalos’ Ziel ist es, die starke Immun­ak­ti­vie­rung und den hoch­spe­zi­fi­schen Tumor-Tropis­mus der Arena­vi­ren zu nutzen, um einen diffe­ren­zier­ten immun-onko­lo­gi­schen Ansatz zu entwi­ckeln und diesen klinisch zu vali­die­ren“, sagte Dr. Marcus Kostka, CEO von Abalos Thera­peu­tics. „Nach­dem ich im Laufe der letz­ten Jahre bereits einige Biotech-Unter­neh­men unter­stützt und finan­ziert habe, hat mich an Abalos beson­ders die viel­ver­spre­chende Tech­no­lo­gie gereizt. Die Gele­gen­heit, ein Unter­neh­men zusam­men mit Jörg Voll­mer, einem erfah­re­nen Immu­no­lo­gie-Exper­ten, aufzu­bauen, stellt zudem eine äußerst attrak­tive Chance dar“.

Die Finan­zie­rungs­runde wird es Abalos ermög­li­chen, seine Arena­vi­rus-basier­ten Wirk­stoff-Kandi­da­ten in die klini­sche Vali­die­rung zu brin­gen. Die ersten Produkt­kan­di­da­ten werden mittels der firmen­ei­ge­nen Fast Evolu­tion-Platt­form entwi­ckelt, welche Virus­stämme mit opti­ma­len anti-tumo­ra­len Eigen­schaf­ten gene­riert. Diese Kandi­da­ten werden anhand ihres Poten­ti­als ausge­wählt, das Immun­sys­tem umzu­pro­gram­mie­ren und das bösar­tige Tumor­ge­webe gezielt und effi­zi­ent zu elimi­nie­ren. Der Ansatz basiert auf der inno­va­ti­ven Forschung der Immu­no­lo­gen Prof. Dr. Karl Lang, Leiter des Lehr­stuhls für Immu­no­lo­gie an der Medi­zi­ni­schen Fakul­tät der Univer­si­tät Duis­burg-Essen, und Prof. Dr. Phil­ipp Lang, Direk­tor der Abtei­lung für Mole­ku­lare Medi­zin II der Univer­si­tät Düssel­dorf. Abalos operiert in enger Zusam­men­ar­beit mit den Univer­si­tä­ten Duis­burg-Essen und Düsseldorf.

Dr. Aris­to­te­lis Nastos vom Grün­der­fonds Ruhr kommen­tierte: „Wir sehen signi­fi­kante Fort­schritte im Bereich der Immu­n­on­ko­lo­gie, aller­dings braucht es weiter­hin Produkt­kan­di­da­ten, die es ermög­li­chen sollen, die volle Kraft des gesam­ten Immun­sys­tems zu nutzen. Hier­bei ist es beson­ders wich­tig, dass diese nicht nur den Primär­tu­mor, sondern auch entfern­tere Meta­sta­sen angrei­fen. Wir freuen uns, das erfah­rene Manage­ment-Team von Abalos und seine enga­gier­ten Wissen­schaft­ler bei der Arbeit an einer Arena­vi­rus-basier­ten Lösung zu unterstützen“.

Dr. Frank Hensel, Prin­ci­pal des High-Tech Grün­der­fonds, fügt hinzu: “Abalos Thera­peu­tics ist ein hervor­ra­gen­des Beispiel für erst­klas­sige wissen­schaft­li­che Leis­tun­gen an Univer­si­tä­ten in Deutsch­land. Durch die Kombi­na­tion mit einem bran­chen­er­fah­re­nen Führungs­team entstand ein Unter­neh­men, das in der Lage ist, einen entschei­den­den Schritt in der Krebs­be­hand­lung zu setzen”.

Dr. Marcus Kostka ist ein erfah­re­ner Bran­chen­ex­perte mit über 20 Jahren Erfah­rung in verschie­de­nen Posi­tio­nen bei Boeh­rin­ger Ingel­heim (BI), in denen er Inno­va­tio­nen iden­ti­fi­ziert und voran­ge­trie­ben hat. Zuletzt war Dr. Kostka Venture Fund Part­ner bei BI und hatte Aufsichts­rats­po­si­tio­nen bei mehre­ren Unter­neh­men inne. Er war zudem an den erfolg­rei­chen Exits der Rigon­tec und der ICD Thera­peu­tics beteiligt.

Dr. Jörg Voll­mer bringt in seine Posi­tion als CSO bei Abalos Thera­peu­tics umfang­rei­che Kennt­nisse und Erfah­run­gen in den Berei­chen Immu­no­lo­gie, Onko­lo­gie und Infek­ti­ons­krank­hei­ten ein. Diese hat er im Laufe seiner Karriere in verschie­de­nen F&E- und Führungs­po­si­tio­nen erwor­ben. Zuletzt war Dr. Voll­mer CSO bei der Rigon­tec, wo er an der Entwick­lung eines neuar­ti­gen immun-onko­lo­gi­schen Behand­lungs­an­sat­zes und dessen klini­scher Vali­die­rung mitwirkte. Zudem leitete er die F&E‑Aktivitäten des Unter­neh­mens bis zur Über­nahme durch MSD im Jahr 2017.

Über Abalos
Abalos Thera­peu­tics nutzt die einzig­ar­tige Immun­sti­mu­la­tion der Arena­vi­ren, um einen neuen Ansatz zur Bekämp­fung von Krebs zu entwi­ckeln. Dieser soll es ermög­li­chen, die volle Kraft des gesam­ten Immun­sys­tems spezi­ell gegen Krebs­zel­len einzu­set­zen. Das Ziel von Abalos‘ Arena­vi­rus-basier­ten Produkt­kan­di­da­ten ist es, durch die Vermeh­rung der Viren in Krebs­zel­len, die körper­ei­gene ange­bo­rene und adap­tive Immun­ant­wort zu akti­vie­ren. Hier­durch grei­fen alle rele­van­ten Immun-Zell­ty­pen spezi­fisch den Primär­tu­mor und auch entfernt gele­gene Meta­sta­sen an. Unter der Leitung von erfah­re­nen Biotech-Unter­neh­mern und Immu­no­lo­gie-Pionie­ren strebt Abalos einen Quan­ten­sprung in der Immu­n­on­ko­lo­gie an.

Über Boeh­rin­ger Ingel­heim Corpo­rate Venture Fund (BIVF)
Die im Jahr 2010 gegrün­dete Boeh­rin­ger Ingel­heim Venture Fund GmbH (BIVF) inves­tiert in Biotech­no­lo­gie-Unter­neh­men, die sich auf bahn­bre­chende neue Thera­pien fokus­sie­ren, um Inno­va­tio­nen in der biome­di­zi­ni­schen Forschung zu fördern. Der BIVF sucht nach bedeu­ten­den Verbes­se­run­gen der Pati­en­ten­ver­sor­gung durch wegwei­sende wissen­schaft­li­che Erkennt­nisse sowie deren klini­sche Umset­zung und baut dazu lang­fris­tige Bezie­hun­gen zu Wissen­schaft­lern und Unter­neh­mern auf. Der Schwer­punkt des BIVF liegt auf der Erfor­schung neuar­ti­ger Thera­pie­kon­zepte, die auf hohe, unbe­frie­digte medi­zi­ni­sche Bedarfe in den Berei­chen Immu­n­on­ko­lo­gie, rege­ne­ra­tive Medi­zin, Infek­ti­ons­krank­hei­ten und digi­tale Gesund­heit abzie­len. Diese Konzepte können unter ande­rem neuar­tige Platt­form­tech­no­lo­gien als Antwort auf bisher medi­ka­men­tös nicht behan­del­bare Krank­hei­ten, Impf­stoffe der nächs­ten Gene­ra­tion und/oder New Biolo­gi­cal Enti­ties, wie beispiels­weise eine onkoly­ti­sche Virus­the­ra­pie, umfassen.

Der BIVF nimmt gegen­über den Unter­neh­men in seinem Port­fo­lio eine aktive Rolle ein und bietet durch seine eigene umfas­sende Erfah­rung in den Berei­chen Drug Disco­very, Wissen­schaft und Manage­ment einen bedeu­ten­den Mehr­wert. Der BIVF verwal­tet 250 Millio­nen EUR und betreut aktu­ell ein Port­fo­lio von über 25 Unternehmen.
boehringer-ingelheim-venture.com.

Über den Grün­der­fonds Ruhr
Der Grün­der­fonds wurde gemein­sam vom Initia­tiv­kreis Ruhr und NRW.BANK initi­iert und ist der erste durch regio­nale Indus­trie- und Finanz­un­ter­neh­men finan­zierte, privat­wirt­schaft­li­che Früh­pha­sen­fonds des Ruhr­ge­biets. Der Fonds betei­ligt sich an inno­va­ti­ven und tech­no­lo­gie­ori­en­tier­ten Unter­neh­men aus den Bran­chen Life Science & Gesund­heit, Digi­tale Wirt­schaft, Chemie & neue Werk­stoffe, Ener­gie & Indus­trie sowie Logis­tik & Handel. Voraus­set­zun­gen sind gute Wachs­tums- und Exit­per­spek­ti­ven sowie ein kompe­ten­tes Manage­ment. Als Multi-Corpo­rate-Früh­pha­sen­fonds eröff­net er zudem wich­tige Indus­trie­zu­gänge für die jewei­li­gen Portfoliounternehmen.
gruenderfondsruhr.com.

Über die NRW.BANK
Die NRW.BANK ist die Förder­bank für Nord­rhein-West­fa­len. Sie unter­stützt ihren Eigen­tü­mer, das Land NRW, bei dessen struk­tur- und wirt­schafts­po­li­ti­schen Aufga­ben. In ihren drei Förder­fel­dern „Wirt­schaft“, „Wohn­raum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein brei­tes Spek­trum an Förder­instru­men­ten ein: von zins­güns­ti­gen Förder­dar­le­hen über Eigen­ka­pi­tal­fi­nan­zie­run­gen bis hin zu Bera­tungs­an­ge­bo­ten. Dabei arbei­tet sie wett­be­werbs­neu­tral mit allen Banken und Spar­kas­sen in NRW zusam­men. In ihrer Förde­rung berück­sich­tigt die NRW.BANK auch bestehende Ange­bote von Bund, Land und Euro­päi­scher Union.
nrwbank.com

Über High-Tech Gründerfonds
Der Seed­in­ves­tor High-Tech Grün­der­fonds (HTGF) finan­ziert Tech­no­lo­gie-Start­ups mit Wachs­tums­po­ten­tial. Mit einem Volu­men von insge­samt 895,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem inter­na­tio­na­len Part­ner-Netz­werk hat der HTGF seit 2005 bereits mehr als 550 Start­ups beglei­tet. Sein Team aus erfah­re­nen Invest­ment Mana­gern und Startup-Exper­ten unter­stützt die jungen Unter­neh­men mit Know-how, Entre­pre­neu­rial-Spirit und Leiden­schaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Grün­dun­gen aus den Bran­chen Soft­ware, Medien und Inter­net sowie Hard­ware, Auto­ma­tion, Health­care, Chemie und Life Scien­ces. Über 2 Milli­ar­den Euro Kapi­tal inves­tier­ten externe Inves­to­ren bislang in mehr als 1.400 Folge­fi­nan­zie­rungs­run­den in das HTGF-Port­fo­lio. Außer­dem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unter­neh­men erfolg­reich verkauft.

Zu den Inves­to­ren der Public-Private-Part­ner­ship zählen das Bundes­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Ener­gie, KfW Capi­tal, die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft sowie die Wirt­schafts­un­ter­neh­men ALTANA, BASF, Bayer, Boeh­rin­ger Ingel­heim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deut­sche Post DHL, Dräger, Dril­lisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Betei­li­gungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Post­bank, QIAGEN, RWE Gene­ra­tion SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Infor­ma­tik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

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Köln — Heuking Kühn Lüer Wojtek gewinnt M&A‑Experten Dr. Oliver von Rosen­berg (Foto) samt Team von Görg. Dr. Oliver von Rosen­berg, LL.M. (54) und Dr. Alex­an­der Jüngst (37) werden zum 1. Januar 2020 das Kölner Büro von Heuking Kühn Lüer Wojtek als Equity-Part­ner erwei­tern. Mit ihnen zusam­men kommen die Asso­cia­tes Dr. Kers­tin Goeck und Maxi­mi­lian Spitz­horn-Storck von Görg zu Heuking.

Der renom­mierte M&A‑Partner von Rosen­berg verfügt über lang­jäh­rige Erfah­rung in der Bera­tung bei deut­schen und grenz­über­schrei­ten­den M&A‑Transaktionen. Zu seinen Mandan­ten gehö­ren große Private-Equity-Funds sowie Unter­neh­men aus dem Ener­gie­be­reich. Mit seinem Team berät er regel­mä­ßig mittel­stän­di­sche Unter­neh­men und große Fami­li­en­un­ter­neh­mun­gen sowie Family Offices. Zudem verfügt er über umfas­sende Exper­tise im Bereich der Restrukturierung.

Dr. Oliver von Rosen­berg absol­vierte sein Studium der Rechts­wis­sen­schaf­ten an der Ruhr-Univer­si­tät Bochum und dem George­town Univer­sity Law Center. Im Jahr 1999 arbei­tete er als Foreign Coun­sel bei einer der führen­den Kanz­leien der USA in Los Ange­les. Bevor von Rosen­berg 2016 zu Görg wech­selte, war er von 2002 bis 2016 als Part­ner (seit 1995 als Anwalt) bei Fresh­fields Bruck­haus Derin­ger tätig. Auch in seiner danach folgen­den drei­jäh­ri­gen Tätig­keit als Part­ner bei Görg konnte er weiter­hin Mandate für Large-Cap-Funds wie CVC Capi­tal Part­ners, Ardian und Oakley, aber auch zahl­rei­che große mittel­stän­di­sche Unter­neh­men für sein Team sichern.

Dr. Alex­an­der Jüngst verfügt über große Erfah­rung in der Beglei­tung von M&A- und Private-Equity-Trans­ak­tio­nen sowie in der Bera­tung von Restruk­tu­rie­run­gen. Neben der Trans­ak­ti­ons­er­fah­rung verfügt Jüngst auch über eine beson­dere Exper­tise im Aktien- und Konzern­recht, GmbH-Recht, Corpo­rate Gover­nance sowie im Kapitalmarktrecht.

Sein Studium der Rechts­wis­sen­schaf­ten absol­vierte Jüngst an der Albert-Ludwigs-Univer­si­tät Frei­burg im Breis­gau, der Univer­sité de Lausanne, Schweiz, sowie der Univer­si­tät zu Köln. Seine beruf­li­che Lauf­bahn begann bei Link­la­ters im Bereich Corporate/M&A, bevor er im Januar 2019 zu Görg wechselte.

„Wir freuen uns außer­or­dent­lich, dass wir Dr. Oliver von Rosen­berg und Dr. Alex­an­der Jüngst mit ihren Asso­cia­tes für uns gewin­nen konn­ten. Der erfah­rene Kollege Dr. von Rosen­berg und sein Team sind eine hervor­ra­gende Ergän­zung unse­rer Corporate/M&A‑Practice“, so Dr. Pär Johans­son, Mana­ging Part­ner der Kanz­lei und am Kölner Stand­ort tätig. „Mit den vier Neuzu­gän­gen bauen wir unsere Exper­tise im Bereich M&A nicht nur in Köln, sondern sozie­täts­über­grei­fend aus.“

Auch Dr. Oliver von Rosen­berg ist über­zeugt, dass der Wech­sel für beide Seiten lohnend ist. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe in einer Sozie­tät, die einen ihrer Schwer­punkte im Bereich M&A hat“, so von Rosen­berg zu dem Wech­sel seines Teams.

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Berlin  — Iris Capi­tal, eine der führen­den euro­päi­schen Venture Capi­tal-Gesell­schaf­ten, holt Itziar Este­vez Latasa (Foto) als Part­ner ins Team. Sie wird von München aus Late-Stage-Inves­ti­tio­nen in der DACH-Region verantworten.

Itziar Este­vez Latasa bringt über zehn Jahre VC-Erfah­rung mit und ist spezia­li­siert auf Late Stage- und Growth Capi­tal-Invest­ments. Ihr Fokus hier­bei liegt vor allem auf Invest­ments in den Berei­chen B2B-Soft­ware, Data Analy­tics, Cyber-Secu­rity und Indus­try 4.0.

Zuletzt war sie zehn Jahre als Venture Inves­tor bei Next47 und Siemens Venture Capi­tal tätig. Zu ihren bishe­ri­gen Inves­ti­tio­nen und Port­fo­lio-Verant­wort­lich­kei­ten gehör­ten unter ande­rem Black Duck (Über­nahme durch Synop­sys), Brain­cube, Pola­rion (Über­nahme durch Siemens), Wurld­tech (Über­nahme durch GE), Ence­lium (Über­nahme durch OSRAM).

Davor arbei­tete Itziar Este­vez Latasa bei The Boston Consul­ting Group als Consul­tant mit den Schwer­punk­ten Private Equity und Ener­gie­pro­jekte sowie im Projekt­ma­nage­ment bei BMW.

Das Deutsch­land-Team von Iris Capi­tal wird von Curt Gunsen­hei­mer, Mana­ging Part­ner, gelei­tet: „Wir sind sehr glück­lich und stolz, Itziar als unse­ren neuen Part­ner für die Late-Stage-Phase will­kom­men zu heißen. Ihre Erfah­rung im indus­tri­el­len und Corpo­rate-Umfeld zusam­men mit ihrer Exper­tise im Bereich Tech-Invest­ment wird eine groß­ar­tige Ergän­zung für unser Team in Berlin sein. Wir sehen sie als Schlüs­sel­fi­gur für das Iden­ti­fi­zie­ren von aufstre­ben­den deut­schen Unter­neh­men und Unicorns.”

Über Iris Capital
Iris Capi­tal ist eine auf die digi­tale Wirt­schaft spezia­li­sierte, euro­päi­sche Venture-Capi­tal-Gesell­schaft. Iris Capi­tal inves­tiert in Unter­neh­men in verschie­de­nen Wachs­tums­pha­sen, vom Startup bis zu Late Stage- und Growth-Play­ern. Aufgrund der beson­de­ren Spezia­li­sie­rung auf einzelne Bran­chen und der über 30-jähri­gen Erfah­rung sowie der Unter­stüt­zung seiner Unter­neh­mens­spon­so­ren, beglei­tet Iris Capi­tal aktiv die Unter­neh­men des eige­nen Port­fo­lios. Iris Capi­tal hat Büros in Paris, Berlin, San Fran­cisco, Tel Aviv, Tokio und Dubai.

Iris­Next ist ein Fonds von Iris Capi­tal, hinter dem als Inves­to­ren führende Unter­neh­men wie Orange, Publi­cis, Valeo und Bridge­stone sowie Finanz­in­ves­to­ren und Insti­tu­tio­nen wie Bpifrance und BRED Banque Popu­laire stehen. Zu den Betei­li­gun­gen gehö­ren unter ande­rem Adjust, Careem, Happy­Car, Kyriba, Open-Xchange, Mojio, reBuy, Scality, Searchme­trics, Shift Tech­no­logy, Studi­temps, Talend, Talon.One und Unu Motors. www.iriscapital.com

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München – McDer­mott Will & Emery hat von EMH Part­ners bera­tene Fonds bei dem Erwerb einer Mehr­heits­be­tei­li­gung an der AVANTGARDE Gesell­schaft für Kommu­ni­ka­tion (AVANTGARDE) umfas­send recht­lich beglei­tet. Verkäu­fer der Anteile sind der Wachs­tums­in­ves­tor AFINUM sowie das AVANTGARDE Manage­ment-Team, das auch zukünf­tig signi­fi­kant an der Gesell­schaft betei­ligt bleibt.

AVANTGARDE ist Deutsch­lands führen­der Dienst­leis­ter im Bereich Brand Expe­ri­ence. Die Gruppe ist neben dem Haupt­sitz in München an fünf weite­ren Stand­or­ten in Deutsch­land sowie in Öster­reich, der Schweiz, Groß­bri­tan­nien, Dubai, China und Brasi­lien vertre­ten. Zu den Kunden zählen vor allem inter­na­tio­nale Blue-Chip-Unter­neh­men. Im Geschäfts­jahr 2018 erzielte AVANTGARDE einen Hono­rar­um­satz von über 80 Millio­nen Euro.

EMH Part­ners ist eine euro­päi­sche Betei­li­gungs­ge­sell­schaft von Unter­neh­mern für Unter­neh­mer, gegrün­det von den Brüdern Sebas­tian und Maxi­mi­lian Kuss (Foto links). Die Private Equity-Gesell­schaft der nächs­ten Gene­ra­tion schließt die Lücke zwischen Venture Capi­tal und Buyout-Fonds, indem sie das Wachs­tum mittel­stän­di­scher Unter­neh­men mit Kapi­tal und Digi­ta­li­sie­rungs­kom­pe­tenz unter­stützt. Mit seinem insge­samt sieb­ten Invest­ment steigt EMH in das Markt­seg­ment Brand Expe­ri­ence ein. Frühere von EMH bera­tene Betei­li­gun­gen beinhal­ten u.a. Brain­lab, einen welt­weit führen­den Anbie­ter von soft­ware­ge­stütz­ter Medi­zin­tech­nik, Occhio, einen führen­den deut­schen Herstel­ler hoch­wer­ti­ger Beleuch­tung, sowie Design Offices, den deut­schen Bran­chen­füh­rer im Bereich Corpo­rate Coworking.

Bera­ter EMH Part­ners: McDer­mott Will & Emery
Dr. Niko­laus von Jacobs (Feder­füh­rung), Dr. Tobias Kopp­mann (beide Private Equity, München), Dr. Germar Enders, Dr. Nadine Hartung (beide Coun­sel, beide Private Equity, München), Stef­fen Woitz (IP Liti­ga­tion, München), Nina Siewert (Steu­er­recht, Frank­furt), Marcus Fischer (Coun­sel, Steu­er­recht, Frank­furt), Dr. Thomas Gennert, Dr. Sandra Urban-Crell (beide Arbeits­recht, Düssel­dorf), Dr. Oliver Hahn­elt (Finance, Frank­furt), Niko­las Kout­sós (Coun­sel, Finance, Düssel­dorf); Asso­cia­tes: Matthias Wein­gut, Robert Feind, Frank Weiss (alle Private Equity, München), Colin Winter­berg, Jose­pha Hettich (beide Arbeits­recht, Düssel­dorf), Dr. Richard Gräbe­ner, Dr. Philip Uecker (beide IP Liti­ga­tion, München und Düsseldorf)

Inhouse: Dirk Kramer (Gene­ral Counsel)

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Norderstedt/ München/Frankfurt am Main — ​ Die Private Equity-Gesell­schaft River­side Europe Part­ners LLC (River­side) betei­ligt sich an der  TOOLPORT GmbH. River­side wurde bei der Finan­zie­rung der Trans­ak­tion von Allen & Overy LLP beraten.

Die Finan­zie­rung umfasste eine Unitran­che- und Super Senior Term Loan-Finan­zie­rung, die durch von Apera Asset Manage­ment bera­tene Fonds und von der Joh. Beren­berg, Goss­ler & Co. KG zur Verfü­gung gestellt wurde.

TOOLPORT mit Sitz in Norder­stedt ist der führende Online-Anbie­ter von Profi­zel­ten sowie zuge­hö­ri­gen Zube­hör- und Ersatz­tei­len in Europa und bietet über sieben länder­spe­zi­fi­sche Online Shops ihre Produkte an. Die Part­ner­schaft mit River­side gibt dem Unter­neh­men die Möglich­keit, seine ambi­tio­nierte inter­na­tio­nale Wachs­tums­stra­te­gie umzusetzen.

Über River­side
River­side ist ein globa­les Private Equity-Unter­neh­men, das sich auf die Betei­li­gung an im Wachs­tum befind­li­chen Unter­neh­men mit einem Unter­neh­mens­wert von bis zu 400 Millio­nen US-Dollar konzen­triert. Seit der Grün­dung im Jahr 1988 war River­side in mehr als 600 Trans­ak­tio­nen betei­ligt. Das inter­na­tio­nale Port­fo­lio des Unter­neh­mens umfasst mehr als 100 Beteiligungen.

Bera­ter River­side: Allen & Overy
Part­ne­rin Dr. Astrid Krüger und Asso­ciate Tobias Hugo (beide Feder­füh­rung, Corporate/M&A und Private Equity, München), Part­ner Thomas Neubaum und Coun­sel Dr. Mark Hallett (beide Feder­füh­rung Finan­zie­rung, Bank- und Finanz­recht, Frank­furt), die Part­ner Dr. Börries Ahrens (Kartell­recht, Hamburg), Dr. Michael Ehret und Dr. Heike Weber (beide Steu­er­recht, Frank­furt), die Senior Asso­cia­tes Heiner Meck­len­burg (Kartell­recht, Hamburg) und Dr. Sebas­tian Schulz (Arbeits­recht, Frank­furt), die Asso­cia­tes Melissa Baude­wig (IP, Düssel­dorf), Sven Bisch­off (Steu­er­recht, Frank­furt), Louisa Drew­niok (Bank- und Finanz­recht, Frank­furt), Catha­rina Glugla (Daten­schutz, Düssel­dorf), Jonas Hamm (Corporate/M&A, Hamburg), Simon König (Immo­bi­li­en­recht, Frank­furt) und Dr. Lisa Müller (Arbeits­recht, Frankfurt).

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München — Die Euro­päi­sche Inves­ti­ti­ons­bank (EIB) stellt der stark wach­sen­den Fazua GmbH 12 Millio­nen Euro zur Verfü­gung. Die Finan­zie­rung erfolgt im Rahmen des Venture Debt Produk­tes der EU-Bank, eine Art Risi­ko­ka­pi­tal für inno­va­tive Unter­neh­men. Der Kredit ist durch eine Garan­tie des „Euro­päi­schen Fonds für stra­te­gi­sche Inves­ti­tio­nen“ (EFSI) abge­si­chert. Die rest­li­chen 3 Millio­nen Euro stellt UVC Part­ners bereit. Der VC-Fonds der Unter­neh­mer­TUM war bereits als Lead-Inves­tor an der letz­ten Finan­zie­rungs­runde über 6,5 Millio­nen Euro beteiligt.

FSI ist zentra­ler Bestand­teil der Inves­ti­ti­ons­of­fen­sive für Europa, besser bekannt als „Juncker-Plan“, bei der die EIB und die Euro­päi­sche Kommis­sion eng als stra­te­gi­sche Part­ner zusam­men­ar­bei­ten, um die Wirt­schaft in Europa wett­be­werbs­fä­hi­ger zu machen. Die Münch­ner Fazua GmbH wird das Geld für den Ausbau des Unter­neh­mens sowie für Forschungs- und Entwick­lungs­ak­ti­vi­tä­ten einsetzen.

Der E‑Bike-Markt wächst. Und das will auch Fazua. Mit seinem abnehm­ba­ren Antriebs­sys­tem für E‑Bikes ist das Münch­ner Startup in eini­gen Spar­ten wie dem Radrenn­sport bereits Markt­füh­rer. Um neue Märkte zu erschlie­ßen und um die eigene Produkt­pa­lette zu erwei­tern kann Fazua eine Wachs­tums­fi­nan­zie­rung von 15 Millio­nen Euro einsam­meln. Neben Altin­ves­tor UVC Part­ners erhält das Startup auch Geld aus dem Euro­päi­schen Fonds EFSI, der von der Euro­päi­schen Inves­ti­ti­ons­bank (EIB) verwal­tet wird. Mit diesem Fonds, der insge­samt 21 Milli­ar­den Euro umfasst, sollen unter ande­rem Unter­neh­men in der Anlauf­phase, bei Wachs­tum und Expan­sion durch die Bereit­stel­lung von Risi­ko­ka­pi­tal geför­dert werden.

Bestän­di­ges und profi­ta­bles Wachstum
Fabian Reuter, CEO von Fazua, freut sich über den Erfolg.

Das 2013 gegrün­dete Jung­un­ter­neh­men fertigt extrem leichte eBike-Antriebs­sys­teme, die mit Motor und Batte­rie im Unter­rohr der Fahr­rä­der einge­passt sind. Mit seinen Antriebs­sys­te­men, die sich vor allem an sport­li­che Fahrer rich­ten, die vor allem in beson­de­ren Momen­ten eine optio­nale Unter­stüt­zung erfah­ren wollen, schließt Fazua die Lücke zwischen herkömm­li­chen eBike-Antrie­ben und konven­tio­nel­len, unmo­to­ri­sier­ten Fahr­rä­dern. Seit Markt­ein­tritt hat Fazua einen Kunden­stamm aufge­baut, der inzwi­schen mehr als 35 euro­päi­sche Herstel­ler zählt, die Fahr­rä­der in den Berei­chen „eMoun­tain­bike“, „eUrban“, „eGra­vel“ und „eRenn­rad“ anbie­ten, wo Fazua eine führende Markt­stel­lung innehat.

 

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Frank­furt a.M. – McDer­mott Will & Emery hat die Unsere Cham­pi­ons GmbH bei weite­ren Zukäu­fen bera­ten. Die Gesell­schaft über­nahm die Child Care Company GmbH, die Zwer­gen­welt GmbH ebenso wie die MD Kita­Part­ner GmbH.

Child Care Company und Zwer­gen­welt betrei­ben in München Kinder­gär­ten bzw. Kinder­ta­ges­stät­ten. Die MD Kita­Part­ner wird von Unsere Cham­pi­ons in der Planungs­phase für eine neue Kinder­ta­ges­stätte in München über­nom­men und bei der Fort­füh­rung des Projek­tes beglei­tet werden.

Unsere Cham­pi­ons betreibt Kinder­gär­ten und Kinder­krip­pen an mehre­ren Stand­or­ten in Bayern und Baden-Würt­tem­berg. Mehr­heits­ge­sell­schaf­ter der Unsere Cham­pi­ons GmbH sind die fran­zö­si­sche Enjoy Group, die bereits in Frank­reich unter dem Namen Crèche 1, 2, 3 Soleil ein Netz­werk von über 40 Kinder­krip­pen aufge­baut hat, sowie die luxem­bur­gi­sche Lavorel-Gruppe, die erst zu Beginn des Jahres als neuer Inves­tor einge­tre­ten ist.

McDer­mott beglei­tet Unsere Cham­pi­ons regel­mä­ßig bei Trans­ak­tio­nen, so u.a. bei der Über­nahme der Münch­ner KiTa-Gruppe Isarkids in der ersten Jahres­hälfte 2019.

Bera­ter Unsere Cham­pi­ons GmbH: McDer­mott Will & Emery, Frankfurt
Norman Wasse (Feder­füh­rung), Dr. Maxi­mi­lian Clos­ter­meyer (Coun­sel, beide Corporate/M&A), Dr. Thomas Gennert (Arbeits­recht, Düssel­dorf); Asso­cia­tes: Isabelle Suzanne Müller, Marion von Grön­heim (beide Corporate/M&A), Tina Zeller (Immo­bi­li­en­recht), Jose­pha Hettich (Arbeits­recht, Düsseldorf)

Über McDer­mott Will & Emery
McDer­mott Will & Emery ist eine führende inter­na­tio­nale Anwalts­so­zie­tät. Mit über 1.100 Rechts­an­wäl­ten sind wir an 20 Stand­or­ten welt­weit vertre­ten: Boston, Brüs­sel, Chicago, Dallas, Düssel­dorf, Frank­furt a. M., Hous­ton, Köln, London, Los Ange­les, Miami, Mailand, München, New York, Orange County, Paris, San Fran­cisco, Sili­con Valley, Washing­ton, D.C. und Wilm­ing­ton. Es besteht eine stra­te­gi­sche Alli­anz mit MWE China Law Offices in Shang­hai. Die deut­sche Praxis wird von der McDer­mott Will & Emery Rechts­an­wälte Steu­er­be­ra­ter LLP geführt www.mwe.com

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Frank­furt - Bird & Bird LLP hat die STG Brauns­berg-Gruppe (STG) bei ihrem Anteils­ver­kauf an den DBAG Expan­sion Capi­tal Fund (DBAG ECF) beraten.
Über den Kauf­preis wurde Still­schwei­gen vereinbart.

STG ist ein Dienst­leis­ter der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­bran­che. Das Tätig­keits­spek­trum umfasst den Glas­fa­ser­bau, den Betrieb, die Aufrüs­tung sowie die spätere Wartung der Glas­fa­ser­netze. Zu den Kunden zählen Stadt­werke, Kommu­nen und Netz­be­trei­ber. Zudem unter­hält STG für Immo­bi­li­en­un­ter­neh­men die Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons-Netz­in­fra­struk­tu­ren inner­halb der Gebäude, auf denen eigene sowie Inter­net- und Fern­seh­pro­dukte auch von Drit­ten ange­bo­ten werden.

Im Rahmen eines Manage­ment-Buy-outs wird der DBAG ECF die Mehr­heit der Anteile an STG von den bishe­ri­gen Eigen­tü­mern Günter und Hermann Brauns­berg über­neh­men. Diese werden weiter­hin am Unter­neh­men betei­ligt und Teil der Geschäfts­füh­rung der STG-Gruppe sein. Die DBAG wird durch die Bereit­stel­lung von notwen­di­gem Kapi­tal und ihrer lang­jäh­ri­gen Erfah­rung im Ausbau von Glas­fa­ser­net­zen die STG-Gruppe bei der Reali­sie­rung der Wachs­tums­po­ten­ziale unterstützen.

Bera­ter STG Brauns­berg-Gruppe: Bird & Bird
Part­ner Dr. Hans Peter Leube, LL.M. und den Asso­cia­tes Michael Maier (beide Frank­furt) und Laura Müller (Düssel­dorf), alle Corpo­rate / M&A.

Hinter­grund
Dr. Hans Peter Leube stand und steht bei mehre­ren Trans­ak­tio­nen und Refi­nan­zie­run­gen auch auf Seiten der von der DBAG bera­te­nen oder verwal­te­ten Fonds (zuletzt beim Anteils­kauf an dem Soft­ware­un­ter­neh­men FLS GmbH oder jüngst bei dem Abschluss der Betei­li­gung an inexio, einem Anbie­ter Glas­fa­ser-basier­ter schnel­ler Inter­net-Anschlüsse). Dass er hier mal wieder auf der Verkäu­fer­seite verhan­delte (zuletzt für die BTV-Gruppe), liegt insbe­son­dere an seiner ausge­wie­se­nen Exper­tise im Glas­fa­ser­be­reich, nicht zuletzt durch seine opera­tive In-house Zeit bei Tele­Co­lum­bus und Prima­Com und zeigt, dass unse­rer Corporate/M&A‑Praxis mit ihrem Know-How bei Verkäu­fern als auch Private Equity-Inves­to­ren im Bereich Tele­kom­mu­ni­ka­tion (Breit­band-Infra­struk­tu­ren) über­aus hohe Akzep­tanz findet.

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Frank­furt a. Main - Bridge­point betei­ligt sich an  der Vermaat Groep B.V., dem nieder­län­di­schen Markt­füh­rer für hoch­wer­tige Gastro­no­mie- und Hospi­ta­lity-Dienst­leis­tun­gen. Bridge­point erwirbt die Mehr­heit an dem Unter­neh­men von dem in der Schweiz börsen­no­tier­ten Finanz­in­ves­tor Part­ners Group, der als Minder­heits­in­ves­tor an der Gesell­schaft betei­ligt blei­ben wird.

Vermaat wurde 1978 als Fein­kost­la­den gegrün­det und ist Spezia­list für maßge­schnei­derte Gastro­no­mie. Das Unter­neh­men bietet erst­klas­sige ausge­la­gerte Cate­ring-Dienst­leis­tun­gen für eine Viel­zahl von Märk­ten wie Unter­neh­men, Museen, Kran­ken­häu­ser und Reise­zen­tren. Heute betreibt Vermaat über 350 Lebens­mit­tel- und Geträn­ke­ge­schäfte in den Nieder­lan­den, darun­ter Restau­rants, Cafés und Kanti­nen, und ist auch in Deutsch­land zuneh­mend präsent. Das Unter­neh­men bedient eine Reihe hoch­ka­rä­ti­ger Kunden und beschäf­tigt über 4000 Mitar­bei­ter. Für das Jahr 2019 wird ein Umsatz von 300 Mio. € erwar­tet. Part­ners Group erwarb Vermaat Groep B.V. vonr der Grün­der­fa­mi­lie im Jahr 2015.

Olivier van Riet Paap, Head of Bridgepoint’s invest­ment acti­vi­ties in Bene­lux, said: “Vermaat is a clear Euro­pean leader thanks to its repu­ta­tion for crea­ti­vity in formats, quality and food inno­va­tion. In a frag­men­ted Euro­pean market which is under­ser­ved by larger groups, the Vermaat plat­form, working with Bridge­point, will have the resour­ces and inter­na­tio­nal reach to further deve­lop its German presence and to enter new markets across Europe.” The premium outsour­ced cate­ring segment is the fastest growing segment in the larger cate­ring market and is curr­ently valued at over €2 billion within the combi­ned Dutch and German cate­ring markets valued at €13 billion.

Bera­ter  Bridge­point: Roth­schild (Corpo­rate Finance), EY (Finan­cial and Commer­cial), White­Space Part­ners (Commer­cial), Fresh­fields (Legal), ERM (ESG).

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Paris - Ardian, eines der welt­weit führen­den Invest­ment­häu­ser, erwirbt die Mehr­heit an Staci, einem führen­den euro­päi­schen Spezi­al­lo­gis­ti­ker von Copeba.  Das Manage­ment-Team angführt von Thomas Mortier betei­ligt sich neben Ardian ebenso wie die Invest­ment-Teams der Société Générale’s.

Staci wurde 1989 gegrün­de­tes und ist ein in Europa markt­füh­ren­der unab­hän­gi­ger Anbie­ter von inno­va­ti­ven B2B- und B2B2C-Logis­tik-Lösun­gen für Unter­neh­men. Staci verfügt über ein einzig­ar­ti­ges Know-how im Manage­ment komple­xer und skalier­ba­rer Logis­ti­k­ab­läufe, wie z.B. im Umgang mit einer Viel­zahl von Liefe­ran­ten und Liefer­stel­len, klei­nen Stück­zah­len, Sonder­for­ma­ten sowie Produk­ten mit und ohne Barcode. Insbe­son­dere hat sich das Unter­neh­men eine starke Exper­tise in der Logis­tik von Werbung und Promo­ti­ons­me­dien aufgebaut.

Staci beschäf­tigt rund 1.900 Mitar­bei­ter und erwirt­schaf­tete 2018 einen Umsatz von mehr als 250 Millio­nen Euro. Das Unter­neh­men betreibt 25 Lager in Bene­lux, Frank­reich, Deutsch­land, Italien, Spanien und Großbritannien.

Staci has a leading posi­tion in its market niche, based on a model of pooling its warehou­ses and resour­ces and its port­fo­lio of services, which are all built around a proprie­tary IT system. Staci is present throug­hout Europe with a wide spec­trum of clients ranging from multi­na­tio­nal groups to local compa­nies across seve­ral sectors, inclu­ding food, health and cosme­tics, tele­coms and finan­cial services. Staci has about 1,900 employees and gene­ra­ted more than 250 million euros in turno­ver in 2018.

Thomas Mortier, CEO of Staci, said: “Staci employees are deligh­ted to open this new page in the company’s history with Ardian. The manage­ment team has reinves­ted very signi­fi­cantly in the busi­ness and we share the same values and vision with the Ardian team with regards to Staci’s deve­lo­p­ment stra­tegy in France and abroad. I would like to thank our employees, part­ners and share­hol­ders for their commit­ment, support and profes­sio­na­lism, which every day contri­bute to the quality of the services we provide to our customers.“

Lise Faucon­nier, Mana­ging Direc­tor, and Alex­andre Vannelle, Direc­tor at Ardian Buyout, said: “We are proud to invest in Staci to acce­le­rate the next phase of its deve­lo­p­ment and to support Thomas Mortier and his team. The high quality of the rela­ti­onships estab­lished, and their strong growth reflect the company’s excel­lence. Along­side the manage­ment team, we will conti­nue to deve­lop Staci and conso­li­date its presence in key geogra­phi­cal areas through stra­te­gic acqui­si­ti­ons, in a market that is still very fragmented.“

Jean-Marie Laurent Josi, CEO, and Charles-Henri Chaliac, Member of the Execu­tive Commit­tee of Cobepa, said: “We are deligh­ted to have been able to support Thomas Mortier and his team in the execu­tion of a truly trans­for­ma­tive stra­te­gic plan for the Staci Group, which has been able to both streng­then its posi­tion in its local market, while fulfil­ling its inter­na­tio­nal ambi­ti­ons and simul­ta­neously streng­thening links with its main custo­mers. The Group’s unique know-how, coupled with its strong poten­tial for orga­nic and acqui­si­tive growth, enables it to move smoothly into its new deve­lo­p­ment phase with the support of Ardian.”

Staci is the fifth invest­ment of Ardian’s Buyout team in 2019. With 49 employees in Paris, Frank­furt, Milan and London, the team invests in high-quality mid- and large-cap compa­nies across Western Europe, apply­ing trans­for­ma­tion stra­te­gies that enable them to become world leaders in their niche markets.

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